13. März 2007
Und dass es an dieser Gesellschaft einiges zu kritisieren gibt, ist ja kaum zu übersehen. Der Kapitalismus, in dem wir leben, ist ein Gesellschaftssystem, das auf Ausbeutung beruht. Wie der Name schon erahnen lässt, geht es in diesem System darum, Kapital zu erwirtschaften. Doch fällt dieser Profit nicht einfach vom Himmel, sondern wird erst möglich, wenn die Produktion und Verteilung von Gütern ungleich erfolgen. Wie ungleich diese Verteilung ist, sieht man schon daran, dass wenige reiche Länder mehr besitzen als alle armen Länder zusammengenommen. Diese Art der ungerechten und ungleichen Produktion und Verteilung von Waren ist der Motor der Gesellschaft. Denn so entsteht Profit, und dieser bestimmt die Richtung ihrer Entwicklung. Diesem Streben nach Profit wird alles andere, was das Leben betrifft, untergeordnet und dienstbar gemacht. Das gesamte gesellschaftliche Leben, die Beziehungen der Menschen zueinander, Arbeit und Freizeit und auch die Schule wird davon geprägt. In der Schule wird man fit gemacht für die Ellenbogengesellschaft und das Arbeitsleben. Konkurrenzverhalten und egoistisches Streben nach Noten oder Punkten herrschen vor. Eigene Gedanken und Kreativität sind nur in diesem engen Rahmen erwünscht. Alles, was den Rahmen sprengen würde, wird mehr oder weniger stark sanktioniert. Die Menschen sind in diesem System also nicht frei. Sondern sie sind gezwungen, den ganzen Tag Sachen zu machen, die sie eigentlich gar nicht machen wollen. Der Zwangscharakter dieses alltäglichen automatisierten Ablaufes – Aufstehen, Arbeit, Schlafengehen – wird durch Mechanismen verschleiert, die den Menschen von Geburt an prägen. Diese Mechanismen (Erziehung, Schule, Ausbildung, Wehrdienst, Zivildienst) haben die Funktion, die persönlichen Bedürfnisse den gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen. Der Mensch wird in einen gesellschaftlichen Kontext geboren, der immer seinen Charakter und sein Handeln bestimmt. Diese gesellschaftliche Ordnung drückt sich in seinem Denken und im Umgang mit anderen Menschen aus und wird somit vom Menschen neu produziert. Aufgrund dieses Verhältnisses lässt es sich nicht zwischen Manipulierten und Manipulierern unterscheiden. Im Klartext bedeutet dies, dass die Menschen ihre Lohnarbeit nicht als Zwang begreifen, sondern als individuelle Möglichkeit zur Selbstverwirklichung. Auch wenn Ausbeutung sich ein bisschen so anhört, als wären wir noch im Mittelalter, so ist dieser Begriff doch zutreffend. Schließlich sind die meisten Menschen, die eben nicht Möglichkeiten und Mittel haben, andere für sich arbeiten zu lassen, gezwungen, ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Unter Ausbeutung versteht man die Tatsache, dass die Arbeiter nur einen Teil des von ihnen produzierten Reichtums behalten können. Ihr Lohn richtet sich danach, was nötig ist, um ihre Arbeitskraft zu erhalten. Dabei steht aber allein die Arbeitskraft im Mittelpunkt und nicht der Mensch. Sind die Arbeiter so arm, dass sie unter allen Umständen arbeiten müssen, kann der Lohn auch so dermaßen gering sein, dass er nur für das Allernötigste reicht. Letztlich eignet sich der Arbeitgeber fremde Arbeit an und bezahlt sie nur insoweit, wie sein Profit gesichert ist. Ein Teil der Arbeit bleibt also unentgeltlich. In solch einem System blühen rassistische Vorurteile und Nationalismus. Der Stärkere setzt sich durch, Minderheiten werden ausgegrenzt. Nach oben buckeln und nach unten treten – so lautet die Devise. Diese wirtschaftlichen Grundsätze übertragen sich durch alltägliche Erfahrungen auf das Zusammenleben und das Weltbild vieler Menschen. Alle, die andere Perspektiven zu leben versuchen, gehen am 1. Mai auf die Straße, um dort ihren Ideen und Vorstellungen zum Ausdruck zu verhelfen. Denn was zuviel ist, ist zuviel!
So, wie es ist, soll es nicht bleiben…
Das wichtigste, was mit den Demonstrationen und teils auch militanten Protesten am 1. Mai ausgedrückt wird, ist der Wille, diese Welt zu verändern. Denn alle, die sich irgendwie als links bezeichnen, gehen von der Veränderbarkeit des Bestehenden aus. Wer aber die bestehenden Verhältnisse als naturgegeben ansieht und wer Armut, Unterdrückung und Rassismus deshalb hinnimmt, weil man sowieso nichts ausrichten kann, der sorgt mit dafür, dass die Welt so bleibt, wie sie ist… Auch wenn am 1. Mai nicht die Revolution ausgerufen wird, ist es trotzdem wichtig, eine radikale Veränderung der Gesellschaft anzustreben. Am 1. Mai muss den Politikern und Wirtschaftsbossen gezeigt werden, dass es eine Bewegung gibt, die in Politik und Gesellschaft im Sinne einer antikapitalistischen Perspektive eingreifen will. Es gibt viele Menschen, die sich nicht einfach stumpf regieren lassen wollen, sondern selbst Politik auf der Straße machen. So wird an Tagen wie am 1. Mai eine Stimmung geschaffen, die die Kritik am kapitalistischen System und dessen Verwertungslogik wieder laut werden lässt. Eine Kritik, die den Kapitalismus nicht als der Weisheit letzten Schluss ansieht, sondern Perspektiven eines anderen solidarischen Lebens aufzeigt. Diese Ideen werden auf den 1. Mai-Demos immer mit aktuellen politischen Forderungen verknüpft. Nur wenige Wochen nach dem diesjährigen 1. Mai, im Juni 2007, gibt es erneut einen Grund, seinen Protest gegen die herrschende Politik zum Ausdruck zu bringen. Dann treffen sich in Heiligendamm (Mecklenburg Vorpommern) die Vertreter der wichtigsten Industriestaaten auf dem sogenannten G8-Gipfel. Natürlich tagen sie in einem noblen Hotel und werden dort eine Politik beschließen, die für die meisten Menschen dieser Welt noch mehr Ausbeutung und Unterdrückung auf Kosten der Umwelt bedeutet. Viele Linke aus verschiedensten Ländern werden dagegen ihren Widerstand auf die Straße tragen. Auch aus Berlin werden Busse nach Heiligendamm fahren, wo zehntausende Demonstranten den Herrschenden in die Suppe spucken werden.
1. Mai – Auf die Straße, aber Nazifrei!
Der 1. Mai steht für die Ideen der Linken: Selbstbestimmung, Gleichheit und die Unzulässigkeit jeder Form der Bevormundung. Diese linken Ideen stehen im Gegensatz zu den Zielen der Nazis. Für die ist es angeblich naturgegeben, dass es Menschen gibt, die mehr wert sind als andere und die deshalb vermeintlich mehr Ansprüche hätten. Für die Nazis sind also Menschen von Natur aus nicht gleichviel wert und deshalb hetzten sie gegen Migranten. Deshalb ist klar, dass den Nazis eine offensive linke Politik entgegengesetzt werden muss. Gegen ein menschenverachtendes Weltbild setzen wir die Idee vom freien Menschen in einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung! Wer sich dazu bekennt, Nazi zu sein, der ist kein bemitleidenswerter Jugendlicher, der seinen Weg nur noch nicht gefunden hat. So einer muss damit rechnen, Probleme zu bekommen, da Linke und Antifas es nicht hinnehmen werden, dass rassistische und neonazistische Ideologie ungestört propagiert werden kann. Es ist wichtig, dass sich mehr Menschen eindeutig gegen Nazis positionieren. Denn dem zunehmenden Rechtstrend in der Gesellschaft muss etwas entgegengesetzt werden. Gerade am 1. Mai – dem Tag, der für globale Solidarität und das Prinzip „Alles für Alle“ steht – ist es eine zwingende Notwendigkeit, dass gegen Rassismus und Nationalismus Position bezogen wird. Die Nazis haben am 1. Mai nämlich nichts auf der Straße verloren – und an allen anderen Tagen des Jahres natürlich auch nichts…
Antifaschistische Initiative Reinickendorf [AIR]
Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken (Bezirksorganisationen Berlin-Mitte und Berlin-Reinickendorf)
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Termine:
1. Mai 2007
Wenn Naziaufmarsch, dann verhindern!
Aktuelle Infos: www.antifa.de und am 1. Mai beim Antifa-Infotelefon: (030) 27 56 07 56
Mayday
14 Uhr Lausitzer Platz (Berlin-Kreuzberg)
Revolutionäre 1. Mai-Demo:
18 Uhr Lausitzer Platz (Berlin-Kreuzberg)
Auftaktkundgebung mit Konzert ab 17 Uhr
Jugendaufruf zum 1. Mai
1. Mai – Tag der Arbeit?
„Tag der Arbeit“ steht in den Kalendern, dabei ist dieser Tag arbeitsfrei. Es ist der Tag, an dem statt gearbeitet mitunter demonstriert wird. Also auch kein Feiertag im klassischen Sinne. Seit dem 1. Mai 1889 wird dieser Tag international begangen. Es ging und geht auch heute darum, sich das Recht zu nehmen, politische und soziale Forderungen auf die Straße zu tragen – und das in den meisten Ländern der Welt. Forderungen wie mehr Lohn, Verkürzung des Arbeitstages, keine Sparmaßnahmen im Schul- und Bildungsbereich, Bleiberecht für Flüchtlinge, gleiche Rechte für Alle, gegen Krieg usw. Diese Forderungen – radikal oder weniger radikal – bestimmen die Demonstrationen am 1. Mai. Der 1. Mai ist sozusagen der Tag der Gesellschaftskritik.
„Tag der Arbeit“ steht in den Kalendern, dabei ist dieser Tag arbeitsfrei. Es ist der Tag, an dem statt gearbeitet mitunter demonstriert wird. Also auch kein Feiertag im klassischen Sinne. Seit dem 1. Mai 1889 wird dieser Tag international begangen. Es ging und geht auch heute darum, sich das Recht zu nehmen, politische und soziale Forderungen auf die Straße zu tragen – und das in den meisten Ländern der Welt. Forderungen wie mehr Lohn, Verkürzung des Arbeitstages, keine Sparmaßnahmen im Schul- und Bildungsbereich, Bleiberecht für Flüchtlinge, gleiche Rechte für Alle, gegen Krieg usw. Diese Forderungen – radikal oder weniger radikal – bestimmen die Demonstrationen am 1. Mai. Der 1. Mai ist sozusagen der Tag der Gesellschaftskritik.
Und dass es an dieser Gesellschaft einiges zu kritisieren gibt, ist ja kaum zu übersehen. Der Kapitalismus, in dem wir leben, ist ein Gesellschaftssystem, das auf Ausbeutung beruht. Wie der Name schon erahnen lässt, geht es in diesem System darum, Kapital zu erwirtschaften. Doch fällt dieser Profit nicht einfach vom Himmel, sondern wird erst möglich, wenn die Produktion und Verteilung von Gütern ungleich erfolgen. Wie ungleich diese Verteilung ist, sieht man schon daran, dass wenige reiche Länder mehr besitzen als alle armen Länder zusammengenommen. Diese Art der ungerechten und ungleichen Produktion und Verteilung von Waren ist der Motor der Gesellschaft. Denn so entsteht Profit, und dieser bestimmt die Richtung ihrer Entwicklung. Diesem Streben nach Profit wird alles andere, was das Leben betrifft, untergeordnet und dienstbar gemacht. Das gesamte gesellschaftliche Leben, die Beziehungen der Menschen zueinander, Arbeit und Freizeit und auch die Schule wird davon geprägt. In der Schule wird man fit gemacht für die Ellenbogengesellschaft und das Arbeitsleben. Konkurrenzverhalten und egoistisches Streben nach Noten oder Punkten herrschen vor. Eigene Gedanken und Kreativität sind nur in diesem engen Rahmen erwünscht. Alles, was den Rahmen sprengen würde, wird mehr oder weniger stark sanktioniert. Die Menschen sind in diesem System also nicht frei. Sondern sie sind gezwungen, den ganzen Tag Sachen zu machen, die sie eigentlich gar nicht machen wollen. Der Zwangscharakter dieses alltäglichen automatisierten Ablaufes – Aufstehen, Arbeit, Schlafengehen – wird durch Mechanismen verschleiert, die den Menschen von Geburt an prägen. Diese Mechanismen (Erziehung, Schule, Ausbildung, Wehrdienst, Zivildienst) haben die Funktion, die persönlichen Bedürfnisse den gesellschaftlichen Anforderungen anzupassen. Der Mensch wird in einen gesellschaftlichen Kontext geboren, der immer seinen Charakter und sein Handeln bestimmt. Diese gesellschaftliche Ordnung drückt sich in seinem Denken und im Umgang mit anderen Menschen aus und wird somit vom Menschen neu produziert. Aufgrund dieses Verhältnisses lässt es sich nicht zwischen Manipulierten und Manipulierern unterscheiden. Im Klartext bedeutet dies, dass die Menschen ihre Lohnarbeit nicht als Zwang begreifen, sondern als individuelle Möglichkeit zur Selbstverwirklichung. Auch wenn Ausbeutung sich ein bisschen so anhört, als wären wir noch im Mittelalter, so ist dieser Begriff doch zutreffend. Schließlich sind die meisten Menschen, die eben nicht Möglichkeiten und Mittel haben, andere für sich arbeiten zu lassen, gezwungen, ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Unter Ausbeutung versteht man die Tatsache, dass die Arbeiter nur einen Teil des von ihnen produzierten Reichtums behalten können. Ihr Lohn richtet sich danach, was nötig ist, um ihre Arbeitskraft zu erhalten. Dabei steht aber allein die Arbeitskraft im Mittelpunkt und nicht der Mensch. Sind die Arbeiter so arm, dass sie unter allen Umständen arbeiten müssen, kann der Lohn auch so dermaßen gering sein, dass er nur für das Allernötigste reicht. Letztlich eignet sich der Arbeitgeber fremde Arbeit an und bezahlt sie nur insoweit, wie sein Profit gesichert ist. Ein Teil der Arbeit bleibt also unentgeltlich. In solch einem System blühen rassistische Vorurteile und Nationalismus. Der Stärkere setzt sich durch, Minderheiten werden ausgegrenzt. Nach oben buckeln und nach unten treten – so lautet die Devise. Diese wirtschaftlichen Grundsätze übertragen sich durch alltägliche Erfahrungen auf das Zusammenleben und das Weltbild vieler Menschen. Alle, die andere Perspektiven zu leben versuchen, gehen am 1. Mai auf die Straße, um dort ihren Ideen und Vorstellungen zum Ausdruck zu verhelfen. Denn was zuviel ist, ist zuviel!
So, wie es ist, soll es nicht bleiben…
Das wichtigste, was mit den Demonstrationen und teils auch militanten Protesten am 1. Mai ausgedrückt wird, ist der Wille, diese Welt zu verändern. Denn alle, die sich irgendwie als links bezeichnen, gehen von der Veränderbarkeit des Bestehenden aus. Wer aber die bestehenden Verhältnisse als naturgegeben ansieht und wer Armut, Unterdrückung und Rassismus deshalb hinnimmt, weil man sowieso nichts ausrichten kann, der sorgt mit dafür, dass die Welt so bleibt, wie sie ist… Auch wenn am 1. Mai nicht die Revolution ausgerufen wird, ist es trotzdem wichtig, eine radikale Veränderung der Gesellschaft anzustreben. Am 1. Mai muss den Politikern und Wirtschaftsbossen gezeigt werden, dass es eine Bewegung gibt, die in Politik und Gesellschaft im Sinne einer antikapitalistischen Perspektive eingreifen will. Es gibt viele Menschen, die sich nicht einfach stumpf regieren lassen wollen, sondern selbst Politik auf der Straße machen. So wird an Tagen wie am 1. Mai eine Stimmung geschaffen, die die Kritik am kapitalistischen System und dessen Verwertungslogik wieder laut werden lässt. Eine Kritik, die den Kapitalismus nicht als der Weisheit letzten Schluss ansieht, sondern Perspektiven eines anderen solidarischen Lebens aufzeigt. Diese Ideen werden auf den 1. Mai-Demos immer mit aktuellen politischen Forderungen verknüpft. Nur wenige Wochen nach dem diesjährigen 1. Mai, im Juni 2007, gibt es erneut einen Grund, seinen Protest gegen die herrschende Politik zum Ausdruck zu bringen. Dann treffen sich in Heiligendamm (Mecklenburg Vorpommern) die Vertreter der wichtigsten Industriestaaten auf dem sogenannten G8-Gipfel. Natürlich tagen sie in einem noblen Hotel und werden dort eine Politik beschließen, die für die meisten Menschen dieser Welt noch mehr Ausbeutung und Unterdrückung auf Kosten der Umwelt bedeutet. Viele Linke aus verschiedensten Ländern werden dagegen ihren Widerstand auf die Straße tragen. Auch aus Berlin werden Busse nach Heiligendamm fahren, wo zehntausende Demonstranten den Herrschenden in die Suppe spucken werden.
1. Mai – Auf die Straße, aber Nazifrei!
Der 1. Mai steht für die Ideen der Linken: Selbstbestimmung, Gleichheit und die Unzulässigkeit jeder Form der Bevormundung. Diese linken Ideen stehen im Gegensatz zu den Zielen der Nazis. Für die ist es angeblich naturgegeben, dass es Menschen gibt, die mehr wert sind als andere und die deshalb vermeintlich mehr Ansprüche hätten. Für die Nazis sind also Menschen von Natur aus nicht gleichviel wert und deshalb hetzten sie gegen Migranten. Deshalb ist klar, dass den Nazis eine offensive linke Politik entgegengesetzt werden muss. Gegen ein menschenverachtendes Weltbild setzen wir die Idee vom freien Menschen in einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung! Wer sich dazu bekennt, Nazi zu sein, der ist kein bemitleidenswerter Jugendlicher, der seinen Weg nur noch nicht gefunden hat. So einer muss damit rechnen, Probleme zu bekommen, da Linke und Antifas es nicht hinnehmen werden, dass rassistische und neonazistische Ideologie ungestört propagiert werden kann. Es ist wichtig, dass sich mehr Menschen eindeutig gegen Nazis positionieren. Denn dem zunehmenden Rechtstrend in der Gesellschaft muss etwas entgegengesetzt werden. Gerade am 1. Mai – dem Tag, der für globale Solidarität und das Prinzip „Alles für Alle“ steht – ist es eine zwingende Notwendigkeit, dass gegen Rassismus und Nationalismus Position bezogen wird. Die Nazis haben am 1. Mai nämlich nichts auf der Straße verloren – und an allen anderen Tagen des Jahres natürlich auch nichts…
Antifaschistische Initiative Reinickendorf [AIR]
Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken (Bezirksorganisationen Berlin-Mitte und Berlin-Reinickendorf)
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Termine:
1. Mai 2007
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Aktuelle Infos: www.antifa.de und am 1. Mai beim Antifa-Infotelefon: (030) 27 56 07 56
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14 Uhr Lausitzer Platz (Berlin-Kreuzberg)
Revolutionäre 1. Mai-Demo:
18 Uhr Lausitzer Platz (Berlin-Kreuzberg)
Auftaktkundgebung mit Konzert ab 17 Uhr
Antiberliner
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NEU: Antiberliner zu Nationalismus
Scheinbar wichtiger als etwa das »Sparpaket« der Bundesregierung und ähnliche Umverteilungsaktionen von unten nach oben sind in der öffentlichen Debatte Ereignisse, mit denen sich alle identifizieren. Ob »Lena« oder die WM, das dahinter stehende Konzept ist die Nation. Sie…
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Drei Neue Kapuzis bei Red Stuff
Der Sommer neigt sich dem Ende und der Herbst klopft bereits an die Tür. Viele tauschen T-Shirts gegen Pulli und Jacke - oder gegen die neuen Kapuzenpullis vom Antifa Versand Red Stuff. Zuerst gab es die…
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Hintergrundinfos und Broschüren
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Broschüre: Wir bleiben alle - 2009
Die Berliner Kampagne Wir bleiben alle hat pünktlich zu den Action Weeks eine neue, kostenlose Broschüre herausgebracht. Die Broschüre richtet sich gegen steigende Mieten, die Verdrängung von Menschen mit geringen Einkommen und…
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Broschüre "Total Extrem" als PDF
In einer neuen Broschüre "Total Extrem" [PDF] informiert die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) über die so genannte Totalitarismus- und Extremismusideologie. Diese setzt Links und Rechts gleich, verharmlost so die Gefahr von Neonazismus und ist explizit gegen linke,…
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156 Tage im Frauenknast: Interview mit der ehemaligen Gefangenen Alex
Aufrappeln, kämpfen und Aerobic machen! Alexandra (21) saß 2009 fünf Monaten in Berlin in Untersuchungshaft, da sie verdächtigt wurde, ein Auto angezündet zu haben. Lest hier ein Interview mit ihr über ihre Erfahrungen im Frauenknast.Mehr Infos bei der…
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Antifa-Heft zum Festival FUSION
Zum diesjährigen Musik-Festival FUSION publizierte die Antifaschistische Linke Berlin [ALB] ein kleines Heft [PDF hier 3.9 MB].Themen sind unter anderem Neonazismus, Krieg in Afghanistan, Krise und Finanzmärkte, Rassismus & Nationalismus, prekäre Beschäftigung und Bildungsproteste.…
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Interview mit ALB: "Die Antifa ist keine Ein-Punkt-Bewegung mehr"
Gespräch mit Johannes Reyersbach, aktiv bei der Antifaschistischen Linken Berlin. Über die Aktionen von Neonazis in Berlin, mediale Hetzkampagnen gegen links, staatliche Repression, die Suche nach einer antifaschistischen Strategie und die Frage von Krieg und Frieden. Entnommen der tageszeitung…
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Neue Zeitung der IL - hier als PDF
Die Interventionistische Linke (IL), eine linke bundesweite Vernetzung in der auch die ALB organisiert ist, hat eine neue Ausgabe ihrer Zeitung [PDF] erstellt. Themen u.a. snd: Krisendemos am 12. Juni 2010, Recht auf…
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Kommt zur Jugendantifa in Berlin!
Du willst selbst aktiv werden gegen Nazis und soziale Ungerechtigkeit? Du hast keinen Bock dir ständig anzuhören, dass man doch eh nichts verändern kann? Dann mach mit bei der neuen Antifajugendgruppe. Komm vorbei, bring dich ein, zusammen heben wir…
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Feature zu Gentrification in Berlin
Der Norden Neuköllns verändert sich rasant. Die Mieten steigen, Kneipen und Cafés eröffnen. Zahlungskräftigeres Publikum zieht her. Damit einher geht auch eine beginnende Verdrängung der bisherigen Bevölkerung. Gentrification, so nennt sich das stadtpolitische Phänomen, das ähnlich und zum Teil…
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Bundeswehr raus aus Afganistan!
Deutschland führt Krieg in Afghanistan. Krieg um Rohstoffe, um neue Absatzmärkte zu erschließen und den Einfluss Deutschlands in der Welt zu sichern. Die BRD ist drittgrößter Waffenexporteur weltweit: Deutsche Konzerne wie ThyssenKrupp, EADS, MAN, HDW-Werft, Rheinmetall AG…
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MP3-Feature zur Situation in Kolumbien
Kolumbien gilt als wichtigster Verbündeter der USA in Lateinamerika. Die Politik des Präsidenten Uribes gilt als Gegenmodell zu der linksgerichteten Regierungen in den Nachbarländern Venezuela und Bolivien. Tatsächlich ist es Uribe gelungen, die Guerilla FARC zu schwächen und die…
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Debatte: Krise, Protest, Widerstand
Wir dokumentieren einen Beitrag des Historikers und Sozialforschers Karl Heinz Roth unter dem Titel Globale Krise – Globale Proletarisierung – Gegenperspektiven.Der Beitrag beschreibt wissenschaftlich, ausführlich und doch kompakt und verständlich die Hintergründe…
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