26. Oktober 2005
Ein breites Bündnis von über 30 Gruppen aus dem antifaschistischen, antimilitaristischen und linken Spektrum hatte zu der Gegen-Demonstration aufgerufen. Auf Transparenten und in Redebeiträgen und Sprechchören wurde u.a die sofortige Wiederentwaffnung, der Abzug aller deutschen Truppen aus den Einsatzgebieten sowie die Auflösung der Bundeswehr gefordert. Die Berliner Polizei machte mal wieder durch gewalttätige Übergriffe auf sich Aufmerksam: Auf eigene Faust setzte danach die Berliner Polizei die Entscheidung vom Berliner Verwaltungsgericht ausser Kraft, die lautetet, das die Abschluss-Kundgebung am Brandenburger Tor stattfinden kann. Ca. 200 Meter vor dem Brandenburger Tor wurde die Demo dann von einem dreireihigen Polizei-Spalier, einer Reihe Wannen, Absperrgittern sowie einem Wasserwerfer aufgehalten. An dieser Stelle wollte die Polizei wohl eine bewusste Eskalation herbeiführen, um die Teilnehmer der Demonstration an der Ausübung der Versammlungsfreiheit zu hindern. So gingen mehrere Hundert Polizisten mit Schlagstöcken und Reizgas gegen die friedliche Menschenmenge vor. Mehrere Personen wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach Angaben des Ermittlungsausschuss Berlin wurden auch hier zahlreiche Demonstranten festgenommen, mindestens zwei Personen erlitten Knochenbrüche.
Ein Sprecher des "Zapfnix"-Bündnisses kündigte an, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen "um die prügelnden Straftäter in Uniform zur Verantwortung zu ziehen.“
Nichts desto trotz zeigte er sich aber mit dem Gesamtverlauf des Protests zufrieden "Am heutigen Tag sind mehr als 2.500 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen ein überkommenes Militärritual zu protestieren, das Ähnlichkeiten mit Fackelaufmärschen im Nationalsozialismus aufweist. Die Bundeswehr musste sich vor der Bevölkerung verstecken und nur unter massivem Polizeischutz war es möglich, das Jubiläum zu begehen"
Tausende demonstrieren gegen Militäraufmarsch
Trotz eines militärischen Hochsicherheitszone in Berlins Mitte haben am Abend des 26.10. über 2000 Menschen gegen den Fackelaufmarsch deutscher Soldaten vor dem Reichstag protestiert. Vor dem Reichstagsgebäude feierte die Bundeswehr ihr 50jähriges Bestehen. Die Berliner Innenstadt wurde – wie angekündigt – zur militärischen Sperrzone erklärt, die Berliner Polizei ging ein weiteres Mal brutal gegen DemonstrantInnen vor.
Ein breites Bündnis von über 30 Gruppen aus dem antifaschistischen, antimilitaristischen und linken Spektrum hatte zu der Gegen-Demonstration aufgerufen. Auf Transparenten und in Redebeiträgen und Sprechchören wurde u.a die sofortige Wiederentwaffnung, der Abzug aller deutschen Truppen aus den Einsatzgebieten sowie die Auflösung der Bundeswehr gefordert. Die Berliner Polizei machte mal wieder durch gewalttätige Übergriffe auf sich Aufmerksam: Auf eigene Faust setzte danach die Berliner Polizei die Entscheidung vom Berliner Verwaltungsgericht ausser Kraft, die lautetet, das die Abschluss-Kundgebung am Brandenburger Tor stattfinden kann. Ca. 200 Meter vor dem Brandenburger Tor wurde die Demo dann von einem dreireihigen Polizei-Spalier, einer Reihe Wannen, Absperrgittern sowie einem Wasserwerfer aufgehalten. An dieser Stelle wollte die Polizei wohl eine bewusste Eskalation herbeiführen, um die Teilnehmer der Demonstration an der Ausübung der Versammlungsfreiheit zu hindern. So gingen mehrere Hundert Polizisten mit Schlagstöcken und Reizgas gegen die friedliche Menschenmenge vor. Mehrere Personen wurden verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach Angaben des Ermittlungsausschuss Berlin wurden auch hier zahlreiche Demonstranten festgenommen, mindestens zwei Personen erlitten Knochenbrüche.
Ein Sprecher des "Zapfnix"-Bündnisses kündigte an, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen "um die prügelnden Straftäter in Uniform zur Verantwortung zu ziehen.“
Nichts desto trotz zeigte er sich aber mit dem Gesamtverlauf des Protests zufrieden "Am heutigen Tag sind mehr als 2.500 Menschen auf die Straße gegangen, um gegen ein überkommenes Militärritual zu protestieren, das Ähnlichkeiten mit Fackelaufmärschen im Nationalsozialismus aufweist. Die Bundeswehr musste sich vor der Bevölkerung verstecken und nur unter massivem Polizeischutz war es möglich, das Jubiläum zu begehen"
Antiberliner
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NEU: Antiberliner zur Schuldenkrise
Schwerpunkte der 31. Ausgabe des Antiberliners sind die Schuldenkrise, aber auch das doppelgesichtige Verhältnis des Staates zu sozialen Bewegungen wie Occupy, S21, Anti-Atom und anderen. Außerdem befasst sich ein Artikel mit weiblichen Rollenklischees im Profisport. Auf der Antifa-Seite wird…
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Drei Neue Kapuzis bei Red Stuff
Der Sommer neigt sich dem Ende und der Herbst klopft bereits an die Tür. Viele tauschen T-Shirts gegen Pulli und Jacke - oder gegen die neuen Kapuzenpullis vom Antifa Versand Red Stuff. Zuerst gab es die…
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Hintergrundinfos und Broschüren
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Broschüre "Total Extrem" als PDF
In einer neuen Broschüre "Total Extrem" [PDF] informiert die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) über die so genannte Totalitarismus- und Extremismusideologie. Diese setzt Links und Rechts gleich, verharmlost so die Gefahr von Neonazismus und ist explizit gegen linke,…
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Zwei Schritte vor in Dortmund
Auswertung von Dortmund stellt sich quer zu den Protesten gegen den Neonaziaufmarsch zum sog. „nationalen Antikriegstag“ am 3. September 2011 [Text als PDF].Am 3. September 2011 zogen mehrere hundert Neonazis durch die Dortmunder…
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Kampangne: War starts here
Markieren, Blockieren und Sabotieren. Kampagne gegen die kriegerische NormalitätWir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt.…
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Vor 70 Jahren: Krieg gegen die SU
Vor 70 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion. Für die dortige Bevölkerung begann ein fast vierjähriger Überlebenskampf: Die "jüdisch-bolschewistische" Staats- und Gesellschaftsordnung sollte ausgerottet werden. Die Sowjetbürger waren den den Jagd- und Mordkommandos der Wehrmacht ausgesetzt.…
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Broschüre zu den "G 20" (PDF)
Im Oktober 2011 erschien in Rahmen der Mobilisierung zur überregionalen antikapitalistischen Demonstration am 5.11.2011 in Freiburg eine Broschüre zur Thematik. Auf 16 Seiten wird die Rolle der G20 beleuchtet, die Auswirkungen dieser Politik und die Gegenbewegung…
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Heft zu Krieg, Krise & Kapitalismus
Deutschland führt seit Langem wieder Krieg. Die Bundeswehr ist aktuell mit über 6 500 Soldaten weltweit an Kriegseinsätzen beteiligt. In Afghanistan, im Kosovo und vor der Küste Somalias setzt sie die Interessen des deutschen Kapitals durch und sichert den…
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Broschüre: 100 Jahre Frauentag
Begleitend zu Aktivitäten rund um den 8. März 2011, dem 100. Internationalen Frauentag, hat ein Bündnis linksradikaler, sozialistischer und kommunistischer Gruppen eine Broschüre zur Geschichte und zu aktuellen Kämpfen erarbeitet. Das Heft soll grade jüngeren Genossinnen und Genossen den Einstieg in das…
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Neu: Heft zum Afghanistan-Krieg
Anlässlich der Mobilisierung gegen die SiKo und die Mandatsverlängerung 2011 gibt es eine Neuauflage einer Broschüre zum Afghanistankrieg [PDF]. Das Heft - erstmalig im Jahr 2008 erschienen - beschäftigt sich unter anderem mit der aktuellen Situation in Afghanistan,…
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Broschüre zum mg-Verfahren
Nach drei Jahren Solidaritätsarbeit und der Verurteilung von Axel, Florian und Oliver wegen versuchter Brandstiftung an Bundeswehr-LKW im Berliner mg-Prozess legt das Einstellungsbündnis sein Resümee vor. Die Soli-Gruppe beschreibt unter anderem die verschiedenen Linien und Fallstricke der Soli-Arbeit, die…
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Andrej Holm: Interview zu Mieten, Vertreibung und Gentrifizierung
Wir dokumentieren ein Gespräch mit Andrej Holm [twitter] über die Wohnungspolitik des "rot-roten" Senats in Berlin, die Privatisierung der "GSW Immobilien AG", Gentrifizierung, Baugruppen und die Räumung der ehemals besetzten »Liebig 14«. Das Interview…
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Mitglied werden in der Roten Hilfe
Die Rote Hilfe ist eine strömungsübergreife Solidaritäts- und Antirepressionsorganisation. Sie informiert über Verfolgung gegen Linke in der BRD und international. Zudem unterstützt sie Personen, die von Repression betroffen sind. Sie steht euch mit Beratung, anwaltlicher Betreuung…
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Debatte: Krise, Protest, Widerstand
Wir dokumentieren einen Beitrag des Historikers und Sozialforschers Karl Heinz Roth unter dem Titel Globale Krise – Globale Proletarisierung – Gegenperspektiven.Der Beitrag beschreibt wissenschaftlich, ausführlich und doch kompakt und verständlich die Hintergründe…
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