24. November 2012

»Als unorganisierte Militante erreichen wir zu wenig«

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin
Vor 20 Jahren wurde in Berlin Silvio Meier von Neonazis erstochen. Ekkehard Spiegel ist ein Freund des am 21. November 1992 ermordeten Silvio Meier. Er war bei dem Angriff von Neonazis selbst schwer verletzt worden. Im Gespräch mit der Antifaschistischen Linken Berlin [ALB] erinnert er an die Punkzeiten in der DDR, die Friedrichshainer Hausbesetzerszene, den Kampf gegen rechts und den Mord im U-Bahnhof Samariterstraße – und legt seine Haltung zum Gedenken an Silvio dar. Ein Gespräch mit Ekkehard Spiegel

In welchen Bereichen warst du Anfang der 1990er Jahre und gegebenenfalls bereits davor in der DDR politisch aktiv?
Ich komme aus einer Kleinstadt in Thüringen, aus Saalfeld. Zum Zeitpunkt des Mauerfalls war ich 18 Jahre alt und hatte gerade angefangen zu arbeiten. Ich war zu DDR-Zeiten Punk und war im Umfeld der „Offenen Arbeit“ unterwegs. Die OA war ein Ansatz kirchlicher Jugendarbeit in der DDR und bot oftmals Raum für non-konforme oder gar oppositionelle Gruppen. Aber das klingt jetzt auch wieder so groß: Ihr könnt euch ja sicherlich vorstellen, dass in einer Kleinstadt in der DDR schon rein mengenmäßig nicht viel los war mit Nonkonformismus, geschweige denn mit Opposition, obwohl die Szene in Saalfeld vergleichsweise aktiv war. Ich war ja auch noch sehr jung und ich würde eigentlich nicht sagen, dass ich zu einer politischen Opposition in der DDR gehört habe. Das war eher so ein kulturelles Ding. Eben Punk. Bereits vor dem Mauerfall tauchten dann, so etwa ab `86, die ersten Nazis auf und es gab dann auch schon bald die ersten Auseinandersetzungen. Allerdings im Vergleich zu dem was sich ein paar Jahre später abspielen sollte, war das eher Pille-Palle.   Etwa zur selben Zeit habe ich angefangen mich für Politik zu interessieren. Ich habe angefangen zu lesen. Zuerst Lenin und Luxemburg und später auch Marx oder Malatesta und Proudhon. Verstanden habe ich aber nicht viel. Ich habe halt nur versucht, es gegen die verordnete Lesart zu wenden. Man könnte sagen, dass ich versucht habe die DDR von links zu kritisieren. An dem Umsturz 1989 habe ich mit abnehmender Begeisterung, aber aktiv teilgenommen. Mit dem Ergebnis war ich aber gar nicht einverstanden. Nicht nur, dass mir der nationalistische Taumel um die Vereinigung zuwider war, ich hatte vor allem das Gefühl, dass die großen demokratischen Freiheiten, die wir uns in dieser Phase erkämpft haben, einfach so dem demokratischen Formalismus der BRD geopfert wurden.   Und dann ging es halt los mit den Nazis. Und da stellte sich dann konkret die Frage, was tun? Es war eine extrem gewalttätige Zeit. Praktisch jeden Monat lag irgendjemand im Krankenhaus. Richtiger Terror. Und so war's auch gemeint. Ein Teil meiner Freund_innen hat dann entschieden so eine Art Verhandlung mit den Nazis zu führen. Ich war dagegen und habe auch entsprechend gehandelt. Ein paar Wochen später hatte ich nachts Besuch von etwa 20 dieser unerfreulichen Gestalten und bin im Krankenhaus wieder aufgewacht. Danach bin ich aus Saalfeld weg und nach Berlin, genauer gesagt in die Schreiner. Schön war es da!
 
Hast du in diesem Zusammenhang auch Silvio kennen gelernt?
Ja, dort habe ich Silvio kennengelernt. Das war ja im Kern eine feste Clique, die sich von Umweltbibliothek und Zionskirchzeiten her kannte. Die Leute in dem Haus waren damals fast alle noch Ostler. Prägend war sicherlich das, was sie in der DDR gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Politisch waren sie ganz unterschiedlich drauf. Mir war das immer sehr angenehm. Im Prinzip war es offener als es heute so in der linken Szene ist.   Ich kann mich noch erinnern, dass ich auf dem Hausplenum fragen musste ob ich einziehen darf - kann sein, dass das sogar Silvio gefragt hat, ich erinnere mich nicht mehr - jedenfalls wurde ich gefragt, wie meine politische Grundeinstellung sei. Ich hab dann geantwortet, dass ich die Regierung stürzen wolle und dann durfte ich einziehen. Ich fand es eine ziemlich politisierte Zeit. Es war ja kurz nach der Mainzer-Räumung. Eigentlich war das, was man so Häuserkampf nennt, der gemeinsame Nenner. Aber Antifa bzw. eher antifaschistischer Selbstschutz war sehr wichtig für uns. Es gab halt unterschiedliche Schwerpunkte. Für mich war die Auseinandersetzung mit Nazis wichtig. Ich hatte gesehen wohin das führt, wenn solches Gesindel sich breit macht und habe als Lösung nur direkte Aktionen akzeptiert. Man könnte sagen, dass sich das ein wenig geändert hat. Ich denke heute, dass es sehr viel mehr gibt, was mensch gegen Nazis tun kann und auch tun sollte. Ich bin aber nach wie vor der Meinung, dass direkte Aktionen gegen Nazis ein wichtiger Teil antifaschistischer Politik sind. In gar keinem Falle akzeptiere ich eine Einteilung in guten oder schlechten Widerstand gegen Nazis. Jeder und jede tut das, was er oder sie tun kann oder will. Wenn der Staat oder von mir aus die Demokraten damit ein Problem haben, dann ist das deren Problem und nicht das Problem der Antifa. Das bedeutet aber im Umkehrschluss auch, dass mensch nicht überheblich sein soll, wenn die Zivilgesellschaft sich engagieren will. Sollen sie doch! Das ist eine gute Gelegenheit sie mit ihren eigenen Ansprüchen und Widersprüchen zu konfrontieren.
 
In Ostberlin gab es Anfang der 90er Jahre eine starke rechte Szene. Die Nazis hatten in der Weitlingstraße ein Haus besetzt, sie griffen auch Hausprojekte in Friedrichshain an. Wie muss man sich euren Alltag in dieser Zeit vorstellen?

Naja, wenn ihr nach Alltag in einem besetzten Haus in Friedrichshain Anfang der 90er fragt, dann waren Nazis und Angriffe von Nazis nicht der Alltag. Der Alltag war zum Glück ganz anders. Ein bisschen war es schon klischeemäßig: lange schlafen, viel kiffen, viel diskutieren, viel lieben, viel tanzen und zwischendurch die Interim lesen. Selbstverständlich auch viel auf Demos oder Veranstaltungen gehen. Und manchmal auch Abends losziehen, weil es Faschoalarm gab oder einfach mal schauen was in Lichtenberg so läuft. Das ist jetzt vielleicht langweilig, aber ich erinnere mich an sehr viel mehr Bücher, die ich in der Zeit gelesen habe, als an Naziangriffe. Überhaupt finde ich eigentlich nicht, dass wir in der Defensive waren, jedenfalls nicht in Berlin und auf gar keinen Fall in Friedrichshain. Was ganz anderes war natürlich die „allgemeine Situation“. Das war ja die Zeit der „Asyldebatte“. Eine ganze Zeit war es ja tatsächlich so, dass es in Brandenburg jede Woche ein paar Angriffe auf Asylbewerberheime gab. Und selbstverständlich gab es viele Angriffe auf Linke. Wir, und in dem Falle meine ich wir im Sinne der Leute, die damals in der Schreiner gewohnt haben, waren da halt aktiv. Das soll heißen wenn irgendwo am Wochenende ne Demo war, ist halt mindestens ein Auto voll mit Schreinis am Start gewesen. Das war Standard. Ich will mal so sagen: Alltag für mich in der Schreiner war, dass ich jedes Mal, wenn ich in mein Zimmer wollte, unten die Barri aufgemacht habe und dann das super-geniale Plakat zu Hoyerswerda mit dem Asylbewerber mit gereckter Faust und in der anderen Hand das Tonfa gesehen habe.
 
Mit welcher Grundhaltung seid ihr den Nazis damals entgegengetreten?
Ihr dürft euch das am Anfang nicht wirklich als politische Entscheidung oder rein politisches Handeln vorstellen. Zuerst mal war ich jung und Punk, bzw. war's in Berlin dann eher Hardcore. Ihr findet das vielleicht langweilig oder apolitisch, aber dieser kulturelle Aspekt war am Anfang jedenfalls sehr viel wichtiger als irgendwelche Theorien. Ich habe mich dann politisiert, aber das war eigentlich eher nach dem Mord an Silvio. Da habe ich dann über die Konsequenzen nachgedacht und fand es richtig mich zu organisieren. Weil ich fand, dass wir als einfache, unorganisierte Militante zu wenig erreichen. Das war vielleicht ein Stück weit auch Resignation. Oder Kapitulation? Kapitulation deshalb, weil ich nach wie vor daran glaube, dass Widerstand gegen Nazis zuallererst von unorganisierten Menschen im Alltag getragen wird und erst in zweiter Linie von politischen Organisationen. Ich will auf gar keinen Fall Vorurteile gegen Organisierung schüren, aber wir müssen immer aufpassen, dass die Organisation nicht verschlingt was wir versuchen zu erreichen.
 
Als Silvio am 21. November 1992 von Nazis ermordet wurde warst du mit dabei und wurdest selbst schwer verletzt. Willst du davon und den Tagen danach erzählen?
Es fällt mir schwer über den Mord selbst zu sprechen. Ich behelfe mir immer mit Rationalisierungen. Der Kampf, den wir danach geführt haben, war ganz sicher eine Form der Rationalisierung. Wenn ihr Zeit habt die Chronologie der Ereignisse durchzugehen, werdet ihr sehen, dass es in den ersten Tagen nach dem Mord darum ging, die Zumutung abzuwehren, Silvio sei mit seinem eigenen Messer ermordet worden. Das war für mich das schlimmste! Niemals, in meinem ganzen Leben, habe ich ein Messer mit mir geführt. Ganz einfach aus dem Grund, weil es eine tödliche Waffe ist und es nie mein Ziel war irgendwen zu töten. Wenn ich irgendein Ereignis nennen sollte, das mir gezeigt hat, dass wir in falschen Verhältnissen leben, dann war es dieses. Noch heute könnte ich heulen, wenn ich an diesen Artikel in der taz denke und daran welche Qual es für meinen Freund J. war, sich im Krankenhaus den Fragen dieser kranken Bullen zu stellen, die unbedingt beweisen wollten, dass in Wirklichkeit Silvio eine Art messerschwingender Irrer war. Ganz ehrlich: Das einzige was ich da empfinde, ist Hass.
 
Nach dem Mord an Silvio hast du die Gedenkdemonstration viele Jahre lang mit organisiert. Was hältst du von der Kritik, dass die Aktionen Silvio als Person nicht gerecht werden?
Ich habe ja bereits eben den Begriff der Rationalisierung benutzt. Für mich gibt es zwei Formen des Gedenkens, die grundsätzlich verschieden sind, die aber beide ihre Berechtigung und Funktion haben. Das Gedenken an einen Menschen, mit dem du zusammen gelebt hast und der dir etwas bedeutet hat - Trauer eben - und das politische Gedenken. Ich fand immer, dass die Mahnwache mehr in Richtung dieses persönlichen Gedenkens und der Arbeit an der Trauer ging. Ich selbst wollte nie daran teilnehmen - aus persönlichen Gründen - aber ich bin sehr froh, dass es sie gibt. Eine andere Form des Gedenkens, welches für mich niemals rein an die Person Silvios gebunden war, sind die alljährlichen Demonstrationen. Hier ging es nie, oder nur in einem sehr vermittelten Sinn, um Silvio als Person, als Mensch. Er war, und zwar zu recht, von Anfang an ein Symbol für all die, die in dieser Zeit ermordet wurden. Ich muss sicherlich, und vor allem nicht die historisch Geschulten, daran erinnern, dass am selben Wochenende die feigen Morde in Mölln stattfanden. Wer den Anspruch hat, das Gedenken solle in erster Linie der Person Silvios gerecht werden, versteht meines Erachtens nichts von den politischen Auseinandersetzungen um Gedenken innerhalb einer Gesellschaft.   Ich kann nur für mich sprechen, aber mein Engagement im Rahmen der Demonstrationen war niemals darauf gerichtet Silvio als Person zu betrauern. Dazu würde ich sicherlich nicht eine Antifa-Demonstration nutzen. Das wäre nicht angemessen. Selbstverständlich mag es gute Gründe geben sich dagegen zu verwehren, Silvio als Symbol zu betrachten. Das wirkliche Resultat dieses politischen Gedenkens ist aber, nach nunmehr 20 Jahren, dass Silvio nicht, wie beinahe 200 andere Opfer, namenlos und vergessen ist. Vielleicht verwechselt die Kritik am Gedenken diese auch mit einer Art Heldenkult, den manche in der DDR kennen gelernt haben? Ich habe diese Kritik zu akzeptieren, ich finde sie aber ganz falsch und kaum gerechtfertigt.
 
Was war und ist dir bei den Gedenkaktionen an Silvio besonders wichtig?
Was soll damit inhaltlich transportiert werden? Wichtig ist für mich, dass das Gedenken lebendig ist und einen Bezug zum Alltag hat. Das ist meines Erachtens bisher beinahe immer gelungen. Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, dann wäre es, dass wir es irgendwie schaffen den Bezug zu Mölln stärker herzustellen. Ich denke, dass das gut möglich gewesen wäre mit der Thematik NSU. Oder vielleicht im nächsten Jahr? Aber eine Sache möchte ich euch wirklich aus tiefstem Herzen versichern: Ich freue mich jedes Jahr, dass es die Silvio-Meier-Demonstration gibt und das wird auch solange so sein, so lange ihr euch bemüht, kein langweiliges Gedenken abzufeiern, sondern heutige Antifapolitik mit diesem Ereignis zu verbinden.
 
In Friedrichshain wird es – hoffentlich - bald eine Silvio-Meier-Straße geben. Wie stehst du dazu?
Mir persönlich gefiel die Idee mit der Benennung der Bibliothek besser. Aber das ist nicht verwunderlich, weil ich einfach Bücher liebe. Letztendlich kann ich natürlich auch sehr gut damit leben, dass die Bibliothek wieder ihren ursprünglichen Namen erhalten hat. Besonders hat mich die Meldung gefreut, dass die Genoss_innen aus Reggio Emilia den Platz vor dem Centro Sociale nach Silvio benannt haben. Das ist ein guter Platz für seinen Namen. Ich finde es einen großartigen Erfolg, dass letztendlich die Straßenumbenennung in Friedrichshain durchgesetzt wurde. Ich danke euch dafür!
 
Inzwischen kommen mehrere tausend Menschen zur Gedenkdemo, viele waren zur Zeit des Mordes noch gar nicht geboren. Was denkst du, warum ist gerade Silvio im Gedächtnis geblieben?
Das ist eine sehr schwierige Frage. Viel schwieriger als alle vorherigen. Ich habe jüngst einen Artikel gelesen, in dem kritisiert wurde, dass Silvio immer noch gedacht wird und die vielen anderen Ermordeten vergessen sind. Diese Kritik hat mich schockiert, aber ich muss zugeben, dass sie eine Realität beschreibt. Ich schließe mich dieser Kritik an!

Gekürzte Version in der Jungen Welt vom 24. November 2012: hier

Tags:  2012, Silvio Meier, Berlin, Antifa, Interview

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