30. Oktober 2012
Von den Anfängen des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU), der inneren Logik der Geheimdienste, der Arbeit in den parlamentarischen Untersuchungsausschüssen, dem alltäglichen Rassismus und warum noch lange nichts vorbei ist.
Was wissen wir ein Jahr nach „Auffliegen“ des NSU? Wir wissen, dass mindestens zehn Menschen aus rassistischen Motiven ermordet wurden und zahlreiche weitere durch Anschläge verletzt wurden. Wir wissen, dass die TäterInnen aus Strukturen kommen, die von drei Geheimdiensten infiltriert waren. Wir wissen, dass Akten geschreddert wurden, um zu vertuschen wer was wusste und wo mit drin steckte. Wir wissen, dass institutioneller Rassismus die Grundlage der Ermittlungen bildete und dieser sich mit dem Rassismus in der Gesellschaft trifft. Wir wissen, das es noch nicht vorbei ist.
Wir wollen den Blick schärfen und genauer hinsehen. Wie war es Anfang der 1990er in Thüringen, als alles begann? Warum wurden antifaschistische Demonstrationen so massiv bekämpft? Spielte der Hass auf die DDR eine Rolle? Warum wurden Neonazis protegiert und aufgebaut? Welche Interessen hatten und haben die Geheimdienste? Was wird passieren wenn die Untersuchungsausschüsse ihre Ergebnisse vorstellen? Wie treten wir dem Rassismus in der Gesellschaft entgegen? Diese Fragen werden wir in drei Veranstaltungen in Berlin aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
12. November: Made in Thüringen
Festsaal Kreuzberg | 19 Uhr | Skalitzerstr. 130 (U-Kottbusser Tor)
19. November: Total Geheim! Vom NSU-Skandal zur Superbehörde?
Münzenberg-Saal im ND-Gebäude | 19 Uhr | Franz-Mehring-Platz 1
04. Dezember: Rassismus tötet – Niemand ist vergessen!
19 Uhr | Cafe Hofperle | Neuköllner Oper | Karl-Marx-Str. 131-133
Tags: Berlin, 2012, NSU, Veranstaltung, Verfassungsschutz, Thüringen, THS
Veranstaltungsreihe: NSU-Skandal

Was wissen wir ein Jahr nach „Auffliegen“ des NSU? Wir wissen, dass mindestens zehn Menschen aus rassistischen Motiven ermordet wurden und zahlreiche weitere durch Anschläge verletzt wurden. Wir wissen, dass die TäterInnen aus Strukturen kommen, die von drei Geheimdiensten infiltriert waren. Wir wissen, dass Akten geschreddert wurden, um zu vertuschen wer was wusste und wo mit drin steckte. Wir wissen, dass institutioneller Rassismus die Grundlage der Ermittlungen bildete und dieser sich mit dem Rassismus in der Gesellschaft trifft. Wir wissen, das es noch nicht vorbei ist.
Wir wollen den Blick schärfen und genauer hinsehen. Wie war es Anfang der 1990er in Thüringen, als alles begann? Warum wurden antifaschistische Demonstrationen so massiv bekämpft? Spielte der Hass auf die DDR eine Rolle? Warum wurden Neonazis protegiert und aufgebaut? Welche Interessen hatten und haben die Geheimdienste? Was wird passieren wenn die Untersuchungsausschüsse ihre Ergebnisse vorstellen? Wie treten wir dem Rassismus in der Gesellschaft entgegen? Diese Fragen werden wir in drei Veranstaltungen in Berlin aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.
Festsaal Kreuzberg | 19 Uhr | Skalitzerstr. 130 (U-Kottbusser Tor)
Münzenberg-Saal im ND-Gebäude | 19 Uhr | Franz-Mehring-Platz 1
04. Dezember: Rassismus tötet – Niemand ist vergessen!
19 Uhr | Cafe Hofperle | Neuköllner Oper | Karl-Marx-Str. 131-133
Tags: Berlin, 2012, NSU, Veranstaltung, Verfassungsschutz, Thüringen, THS
Der Schwarze Kanal
-
Red Stuff: Neue Shirts, Bücher & Co
Beim Antifa-Versand Red Stuff gibt es verschiedene neue Angebote, darunter den jährlichen Antifa-Kalender 2012 sowie erstmalig einen Hoodie-Zipper ("Burn your flag"). Außerdem gibt es neue T-Shirt-Motiv: #Refuse,
Weiter Lesen
Hintergrundinfos und Broschüren
-
Zeitung "junge Welt" in Gefahr
Der deutschen Medienlandschaft mangelt es an unabhängiger und kritischer Berichterstattung; von linken Positionen ganz zu schweigen. Wenige Konzerne halten TV, Presse und Radio in ihren Händen – von FAZ bis BILD; von RTL2 bis Pro7. Zum Glück gibt…
Weiter Lesen
-
Broschüre "Total Extrem" als PDF
In einer neuen Broschüre "Total Extrem" [PDF] informiert die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) über die so genannte Totalitarismus- und Extremismusideologie. Diese setzt Links und Rechts gleich, verharmlost so die Gefahr von Neonazismus und ist explizit gegen linke,…
Weiter Lesen
-
»Als unorganisierte Militante erreichen wir zu wenig«
Vor 20 Jahren wurde in Berlin Silvio Meier von Neonazis erstochen. Ekkehard Spiegel ist ein Freund des am 21. November 1992 ermordeten Silvio Meier. Er war bei dem Angriff von Neonazis selbst schwer verletzt worden. Im…
Weiter Lesen
-
NSU, NPD und Innenministerium
Überraschung: Über 13 Jahre lang zieht eine Neonazi-Bande mordend durchs Land, zum Finale Grande erschießen sich die zwei männlichen Mitglieder der Terrorzelle, stecken Beute und Fluchtfahrzeug ihres letzten Banküberfalls in Brand und die dritte im Bund versucht den letzten…
Weiter Lesen
-
Bibliothek des Widerstands
Die Geschichte des linken Widerstands ist vielfältiger, als es scheint. Deshalb bringt der Laika-Verlag in Kooperation mit junge Welt seit März 2010 filmische Beiträge des Widerstands heraus. Das Ziel von Laika und junge…
Weiter Lesen
-
Kampangne: War starts here
Markieren, Blockieren und Sabotieren. Kampagne gegen die kriegerische NormalitätWir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt.…
Weiter Lesen
-
Thesen zum Arabischen Frühling
Seit rund zwei Jahren ist der arabische Raum von massiven Umwälzungen geprägt. Während in Ägypten und Tunesien die Bevölkerung die verhassten Regime stürtzten, wurde beispielsweise in Libyen die Regierung durch einen von Frankreich angeführten Krieg aus dem Amt gebombt.…
Weiter Lesen
-
Wunsiedel, Dresden, Dortmund, ...
Zum ersten Mal seit mehreren Jahren konnten sich zum Antikriegstag keine Neonazis in Dortmund versammeln! Am 1. September 2012 zogen statt dessen 2.000 Antifaschisten durch die Straßen der Ruhrmetropole. Damit reiht sich Dortmund – zumindest vorerst – in eine…
Weiter Lesen
-
Juli 2013: Brigade nach Kuba
Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba organisiert im Juli 2013 erneut ein Workcamp – "Brigade José Martí" – in Kuba. Dabei soll internationale Solidarität praktiziert, die Errungenschaften des sozialistischen Kuba kennengelernt und die Spuren Che Guevaras erforscht werden.
Weiter Lesen
-
Antifa ohne Antikapitalismus?
Wir dokumentieren an dieser Stelle einen längeren Beitrag, der in der vergangenen Woche in der Tageszeitung junge Welt veröffentlicht wurde. Die AutorInnen setzen sich dabei mit der Frage des Antikapitalismus in der Antifa-Bewegung auseinander und stellen fest, dass…
Weiter Lesen
-
Andrej Holm: Interview zu Mieten, Vertreibung und Gentrifizierung
Wir dokumentieren ein Gespräch mit Andrej Holm [twitter] über die Wohnungspolitik des "rot-roten" Senats in Berlin, die Privatisierung der "GSW Immobilien AG", Gentrifizierung, Baugruppen und die Räumung der ehemals besetzten »Liebig 14«. Das Interview…
Weiter Lesen
-
Mitglied werden in der Roten Hilfe
Die Rote Hilfe ist eine strömungsübergreife Solidaritäts- und Antirepressionsorganisation. Sie informiert über Verfolgung gegen Linke in der BRD und international. Zudem unterstützt sie Personen, die von Repression betroffen sind. Sie steht euch mit Beratung, anwaltlicher Betreuung…
Weiter Lesen







