07. Dezember 2011
Enver Şimsek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Yunus Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat wurden zwischen 2000 und 2006 von Neofaschisten kaltblütig ermordet.
Es ist an der Zeit Tacheles zu reden!
Die Tatsache, dass hinter den Morden die „rechtsextremistische“ Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) stand, wird von Politiker_innen dazu genutzt, das Problem des Rassismus einmal mehr auf extremrechte Randgruppen zu verweisen.
Eine mörderische Verflechtung aus Neonazis und Sicherheitsorgane konnte ungestört ihr Unheil treiben, ohne dass es nach rechtsextremen und rassistischen Hintergründen ermittelt wurde.
Um Rassismus als Alltagsphänomen zu erkennen, muss sich mit den Strukturen auseinandergesetzt werden, die dieses ermöglichen und still schweigend auf Kosten von Anderen ausgelebt werden.
Während die Bundes- und Landesregierung anhand der Extremismusklausel, Maßnahmen gegen den vermeintlichen linken oder islamistischen Terror verabschiedet, werden Menschen in Deutschland aus rassistischen Gründen ermordet.
Aus diesem Hintergrund dient die angemahnte Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gegen „Extremisten“ dazu, Rassismus zu einem Problem von Einzeltätern abzustufen.
Wir wollen Gegenwehr gegen diese Politik!
Nicht nur die Politiker_innen haben versagt, sondern der Staat und sein ganzer Apparat. Der institutionelle Rassismus herrscht in den Fluren der Verwaltungen, der alltägliche Rassismus drückt sich in unserer Sprache und unseren Denkstrukturen aus.
Rassismus hat nicht erst mit den Morden der NSU begonnen, seine Wurzeln sind tief in den Köpfen verankert.
Es besteht Handlungsbedarf!
Wir wehren uns gegen Entsolidarisierung und Spaltung, gemeinsam können wir uns organisieren!
NEIN zu RASSISMUS und SOLIDARITÄT mit den Opfern!
Schluss mit dem institutionellen Rassismus! Schluss mit dem alltäglichen Rassismus!
Mischen Sie sich ein, denn Rassismus geht uns alle an!
Wir fordern einen bundesweiten Aktionsplan gegen Rassismus!
• Konsequente Ahndung rassistischer Äußerungen und Handlungen!
• Unverzügliche und lückenlose Aufklärung aller rassistischen Morde!
• Kritische Auseinandersetzung mit Rassismus in allen Facetten!
• Auflösen aller Nazistrukturen!
• Deutschland ist ein Einwanderungsland! (Aufnahme ins GG!)
• Abschaffung aller Sondergesetze!
• Schluss mit der diffamierenden und ausgrenzenden „Integrationsdebatte“!
• Stärkung und Entkriminalisierung antirassistischer und antifaschistischer Arbeit!
Für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und solidarisches Zusammenleben!
Beteiligt euch auch an der Demo!
Wir werden als Symbol für Trauer und Widerstand eine weiße Armbinde tragen.
Termin: Samstag, den 10. Dezember 2011 (Internationaler Tag der Menschenrechte)
Auftakt: 11 Uhr, Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz - Marx-Engels Forum
Ende: 13:30 Uhr, Platz des 18. März
Unterstützer_innen:
Die Linke - Landesverband
Jutta Hermanns
Büro Ingo Höger, MdB, Die Linke
Flechtkorb
Die Kampagne "Zusammen handeln! Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung"
VIA
FrauenComputerZentrumBerlin e.V.
VVN – Bda
Ev. Galiläa-Samariter-Kirchengemeinde
Ausländerbeirat
Verein Iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Beauftragte für Integration u. Migration
Landesverband der Naturfreunde
Radio multiculti.fm
Formatwechsel-Medienwerkstatt e.V. MGH Wassertor
Kotti e. V.
Die Linke. Neukölln
Verein zur Förderung der Solidarität von ArbeiterInnen u. Jugendlichen e.V
LesMigraS
ReachOut
Allmende e.V.-Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur
DKP Berlin
TypischDeutsch
Für eine linke Strömung (FelS) Berlin - organisiert in der interventionistischen Linken
KuLe e.V./Kunsthaus KuLe
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I. Deutsch-Kurdisch-mesopotamisches Kulturzentrum
Volksrat der Kurden und Kurdinnen in Berlin
The VOICE Forum Berlin und die Plataforma für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen Berlin
IKUKU Berlin e.V. und das Künstlernetzwerk interArte
Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)
Eben Louw - Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt (OPRA)
Zusammen handeln! Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung"
Berliner VVN-BdA e.V.
Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Dresden (KOP Dresden)
Veronika Kourabas
Aufruf: Jetzt auf die Straße gehen!

Es ist an der Zeit Tacheles zu reden!
Die Tatsache, dass hinter den Morden die „rechtsextremistische“ Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) stand, wird von Politiker_innen dazu genutzt, das Problem des Rassismus einmal mehr auf extremrechte Randgruppen zu verweisen.
Eine mörderische Verflechtung aus Neonazis und Sicherheitsorgane konnte ungestört ihr Unheil treiben, ohne dass es nach rechtsextremen und rassistischen Hintergründen ermittelt wurde.
Um Rassismus als Alltagsphänomen zu erkennen, muss sich mit den Strukturen auseinandergesetzt werden, die dieses ermöglichen und still schweigend auf Kosten von Anderen ausgelebt werden.
Während die Bundes- und Landesregierung anhand der Extremismusklausel, Maßnahmen gegen den vermeintlichen linken oder islamistischen Terror verabschiedet, werden Menschen in Deutschland aus rassistischen Gründen ermordet.
Aus diesem Hintergrund dient die angemahnte Verteidigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung gegen „Extremisten“ dazu, Rassismus zu einem Problem von Einzeltätern abzustufen.
Wir wollen Gegenwehr gegen diese Politik!
Nicht nur die Politiker_innen haben versagt, sondern der Staat und sein ganzer Apparat. Der institutionelle Rassismus herrscht in den Fluren der Verwaltungen, der alltägliche Rassismus drückt sich in unserer Sprache und unseren Denkstrukturen aus.
Rassismus hat nicht erst mit den Morden der NSU begonnen, seine Wurzeln sind tief in den Köpfen verankert.
Es besteht Handlungsbedarf!
Wir wehren uns gegen Entsolidarisierung und Spaltung, gemeinsam können wir uns organisieren!
NEIN zu RASSISMUS und SOLIDARITÄT mit den Opfern!
Schluss mit dem institutionellen Rassismus! Schluss mit dem alltäglichen Rassismus!
Mischen Sie sich ein, denn Rassismus geht uns alle an!
Wir fordern einen bundesweiten Aktionsplan gegen Rassismus!
• Konsequente Ahndung rassistischer Äußerungen und Handlungen!
• Unverzügliche und lückenlose Aufklärung aller rassistischen Morde!
• Kritische Auseinandersetzung mit Rassismus in allen Facetten!
• Auflösen aller Nazistrukturen!
• Deutschland ist ein Einwanderungsland! (Aufnahme ins GG!)
• Abschaffung aller Sondergesetze!
• Schluss mit der diffamierenden und ausgrenzenden „Integrationsdebatte“!
• Stärkung und Entkriminalisierung antirassistischer und antifaschistischer Arbeit!
Für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und solidarisches Zusammenleben!
Beteiligt euch auch an der Demo!
Wir werden als Symbol für Trauer und Widerstand eine weiße Armbinde tragen.
Termin: Samstag, den 10. Dezember 2011 (Internationaler Tag der Menschenrechte)
Auftakt: 11 Uhr, Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz - Marx-Engels Forum
Ende: 13:30 Uhr, Platz des 18. März
Unterstützer_innen:
Die Linke - Landesverband
Jutta Hermanns
Büro Ingo Höger, MdB, Die Linke
Flechtkorb
Die Kampagne "Zusammen handeln! Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung"
VIA
FrauenComputerZentrumBerlin e.V.
VVN – Bda
Ev. Galiläa-Samariter-Kirchengemeinde
Ausländerbeirat
Verein Iranischer Flüchtlinge in Berlin e.V.
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, Beauftragte für Integration u. Migration
Landesverband der Naturfreunde
Radio multiculti.fm
Formatwechsel-Medienwerkstatt e.V. MGH Wassertor
Kotti e. V.
Die Linke. Neukölln
Verein zur Förderung der Solidarität von ArbeiterInnen u. Jugendlichen e.V
LesMigraS
ReachOut
Allmende e.V.-Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur
DKP Berlin
TypischDeutsch
Für eine linke Strömung (FelS) Berlin - organisiert in der interventionistischen Linken
KuLe e.V./Kunsthaus KuLe
Interkulturelles Frauenzentrum S.U.S.I. Deutsch-Kurdisch-mesopotamisches Kulturzentrum
Volksrat der Kurden und Kurdinnen in Berlin
The VOICE Forum Berlin und die Plataforma für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen Berlin
IKUKU Berlin e.V. und das Künstlernetzwerk interArte
Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)
Eben Louw - Psychologische Beratung für Opfer rechtsextremer, rassistischer und antisemitischer Gewalt (OPRA)
Zusammen handeln! Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung"
Berliner VVN-BdA e.V.
Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Dresden (KOP Dresden)
Veronika Kourabas
Antiberliner
-
NEU: Antiberliner zur Schuldenkrise
Schwerpunkte der 31. Ausgabe des Antiberliners sind die Schuldenkrise, aber auch das doppelgesichtige Verhältnis des Staates zu sozialen Bewegungen wie Occupy, S21, Anti-Atom und anderen. Außerdem befasst sich ein Artikel mit weiblichen Rollenklischees im Profisport. Auf der Antifa-Seite wird…
Weiter Lesen
Hintergrundinfos und Broschüren
-
Broschüre "Total Extrem" als PDF
In einer neuen Broschüre "Total Extrem" [PDF] informiert die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) über die so genannte Totalitarismus- und Extremismusideologie. Diese setzt Links und Rechts gleich, verharmlost so die Gefahr von Neonazismus und ist explizit gegen linke,…
Weiter Lesen
-
Zwei Schritte vor in Dortmund
Auswertung von Dortmund stellt sich quer zu den Protesten gegen den Neonaziaufmarsch zum sog. „nationalen Antikriegstag“ am 3. September 2011 [Text als PDF].Am 3. September 2011 zogen mehrere hundert Neonazis durch die Dortmunder…
Weiter Lesen
-
Kampangne: War starts here
Markieren, Blockieren und Sabotieren. Kampagne gegen die kriegerische NormalitätWir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt.…
Weiter Lesen
-
Vor 70 Jahren: Krieg gegen die SU
Vor 70 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion. Für die dortige Bevölkerung begann ein fast vierjähriger Überlebenskampf: Die "jüdisch-bolschewistische" Staats- und Gesellschaftsordnung sollte ausgerottet werden. Die Sowjetbürger waren den den Jagd- und Mordkommandos der Wehrmacht ausgesetzt.…
Weiter Lesen
-
Heft zu Krieg, Krise & Kapitalismus
Deutschland führt seit Langem wieder Krieg. Die Bundeswehr ist aktuell mit über 6 500 Soldaten weltweit an Kriegseinsätzen beteiligt. In Afghanistan, im Kosovo und vor der Küste Somalias setzt sie die Interessen des deutschen Kapitals durch und sichert den…
Weiter Lesen
-
Broschüre: 100 Jahre Frauentag
Begleitend zu Aktivitäten rund um den 8. März 2011, dem 100. Internationalen Frauentag, hat ein Bündnis linksradikaler, sozialistischer und kommunistischer Gruppen eine Broschüre zur Geschichte und zu aktuellen Kämpfen erarbeitet. Das Heft soll grade jüngeren Genossinnen und Genossen den Einstieg in das…
Weiter Lesen
-
Neu: Heft zum Afghanistan-Krieg
Anlässlich der Mobilisierung gegen die SiKo und die Mandatsverlängerung 2011 gibt es eine Neuauflage einer Broschüre zum Afghanistankrieg [PDF]. Das Heft - erstmalig im Jahr 2008 erschienen - beschäftigt sich unter anderem mit der aktuellen Situation in Afghanistan,…
Weiter Lesen
-
Broschüre zum mg-Verfahren
Nach drei Jahren Solidaritätsarbeit und der Verurteilung von Axel, Florian und Oliver wegen versuchter Brandstiftung an Bundeswehr-LKW im Berliner mg-Prozess legt das Einstellungsbündnis sein Resümee vor. Die Soli-Gruppe beschreibt unter anderem die verschiedenen Linien und Fallstricke der Soli-Arbeit, die…
Weiter Lesen
-
Andrej Holm: Interview zu Mieten, Vertreibung und Gentrifizierung
Wir dokumentieren ein Gespräch mit Andrej Holm [twitter] über die Wohnungspolitik des "rot-roten" Senats in Berlin, die Privatisierung der "GSW Immobilien AG", Gentrifizierung, Baugruppen und die Räumung der ehemals besetzten »Liebig 14«. Das Interview…
Weiter Lesen
-
Mitglied werden in der Roten Hilfe
Die Rote Hilfe ist eine strömungsübergreife Solidaritäts- und Antirepressionsorganisation. Sie informiert über Verfolgung gegen Linke in der BRD und international. Zudem unterstützt sie Personen, die von Repression betroffen sind. Sie steht euch mit Beratung, anwaltlicher Betreuung…
Weiter Lesen
-
Debatte: Krise, Protest, Widerstand
Wir dokumentieren einen Beitrag des Historikers und Sozialforschers Karl Heinz Roth unter dem Titel Globale Krise – Globale Proletarisierung – Gegenperspektiven.Der Beitrag beschreibt wissenschaftlich, ausführlich und doch kompakt und verständlich die Hintergründe…
Weiter Lesen
Letzte Beiträge
- Demo am 11.2. Frieden für Kurdistan
- Filmempfehlung: Black Block
- Nazi-Aufmarsch am 1. Mai 2012 in Dortmund blockieren!
- Berlin: NPD-Parteitag platzen lassen!
- Return of the living dead!
- DD: Interview mit Dresden Nazifrei
- 13./18.2.2012: Auf nach Dresden!
- DD 2012: Aufruf von ¡No pasarán!
- Zwei Schritte vor in Dortmund
- [B] Demo nach Mordversuch
- Dessau: Polizeigewalt mit Ansage
- Kurdistan-Demos am Samstag
- DD: Willkommen in der 5. Jahreszeit
- Angriffe auf Kurden
- Aufruf zur LL-Demo 2012
- Heraus zum LL-Wochenende 2012
- Erklärung des Rauchhauses
- AIB: »Wir sind eine Bewegung«
- Brandanschlag auf Rauch-Haus
- News: Neonazis und Geheimdienste




