11. Januar 2011

Bundeswehr raus aus Afghanistan

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin
Wenn Ende Januar 2011 der Bundestag über die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan abstimmen will, ist der Krieg dort im zehnten Jahr. Seit Oktober 2001 wird das Land von den NATO-Truppen besetzt gehalten und mit einem nicht zu gewinnenden Krieg überzogen.

Aktionstag: Samstag, 22. Januar 2011
Berlin:
15 Uhr | Demo | Rathaus Neukölln
Bonn: 13 Uhr | Kundgebung | Münsterplatz
Duisburg: 12 Uhr | Demo | Pauluskirche
Essen: 12 Uhr | Demo | Marktkirche
Hamburg: 14 Uhr | Kundgebung | Ida-Ehre-Platz
Köln: 15 Uhr | Kundgebung | 16 Uhr | "Die In" | beides Hauptbahnhof

Bündnis mit allen Infos | Hintergründen und Folgen des Krieges [PDF]
Material: ALB-Aufruf und Bündnis-Aufruf | Krieg & Frieden auf antifa.de

Die Bundeswehr mischt kräftig mit, der Norden Afghanistans steht unter ihrem Regionalkommando. Propagandistisch wird der Kampfeinsatz begleitet von dem medialen Getöse um Frauenrechte, Freedom & Democracy und dem "Kampf gegen den Terror" um den Einsatz zu legitimieren und Akzeptanz zu verschaffen. Aber lassen wir uns nichts vormachen: Zehn Jahre Krieg und Besatzung werden von  den westlichen Staaten nicht umsonst geführt. Krieg ist Terror gegen die Zivilbevölkerung und die aggressivste Form der Durchsetzung von wirtschaftlichen Interessen. Und die „Befreiung der Frau“ oder wenigstens deren verbesserte Lebensbedingungen gibt es auch nicht im Schatten von Soldaten.

Westliche Interessen am Hindukusch

Jenseits der Propaganda-Lügen, die dazu dienen eine Akzeptanz oder zumindest eine Friedhofsruhe in der Gesellschaft herzustellen, geht es in einem imperialistischen Krieg immer um Profit und damit verbunden um Auf- und Ausbau von Macht- und Einflussbereichen. 
Erst im Juni 2010 wurde der breiten Öffentlichkeit durch die New York Times ein Bericht der US Geological Survey bekannt gemacht, demzufolge Afghanistan reich an Rohstoffen sei, vor allem Eisen, Kupfer, Kobalt, Gold, Uran, Steinkohle, Zinn, Blei, Quecksilber, Lithium...
Die Aussage Richard Holbrookes, dem jüngst verstorbenen US-Sondergesandten für Afghanistan und Pakistan (AFPAK), gibt Aufschluss über die strategisch schon lang existierende Motivation, Krieg in Afghanistan zu führen: „Die Bodenschätze seien seit den 60er Jahren bekannt, er selbst wisse schon lange davon.“ Bemerkenswert ist daran, wie wenig sich die realen Interessen des Westens im medialen Diskurs über den Krieg widerspiegeln.

Darüber hinaus gibt es im Norden, wo die Bundeswehr das Regionalkommando führt, Erdöl- und Erdgasvorkommen sowie große Marmorvorkommen. Alles in allem belaufen sich die Ertragsschätzung für die ca. 30% des Landes, die bisher untersucht wurden, auf ca. 3 Billionen Dollar. Wer von den Einnahmen profitieren soll ist schon abgemacht: Der afghanische Präsident Karsai sagte laut FAZ: „Afghanistan sollte zunächst den Ländern Zugriff gewähren, die uns in den vergangenen Jahren massiv unterstützt haben.“ (FAZ 19.6.10)
Da wundert auch nicht mehr die gigantische Summe von 400 Mrd. US-Dollar, die sich die USA bislang den Krieg haben kosten lassen und die bisherigen Ausgaben des Bundwehreinsatzes von ca. 6,2 Mrd. Euro von 2002 bis 2010 sind ebenfalls dazu bestimmt, sich in einer saftigen Kriegs-Rendite für die deutsche Wirtschaft zu vervielfachen.

Noch wichtiger jedoch als die Bodenschätze ist die geostrategische Bedeutung Afghanistans. So könnte eine wichtige Transportroute für Erdöl aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, die keinen eigenen Zugang zum Meer besitzen, durch das Land führen.
Bereits 1998 verhandelte ein Konsortium unter Führung des US-Ölkonzerns Unocal mit der damaligen Taliban-Regierung über eine Pipeline für den Transport von Rohöl aus Kasachstan und Turkmenistan, wo amerikanische Firmen über 75% der Rechte an den nach der Auflösung der UdSSR neu entdeckten Ölfeldern halten. Mit der Route über Afghanistan und Pakistan hin zum indischen Ozean soll eine Alternative zu den als politisch unsicher eingestuften Transportwegen durch Russland und Iran aufgebaut werden. Mit der Kontrolle über die Transportwege durch Afghanistan hätte man zudem noch Einfluss auf den geplanten Bau einer riesigen Pipeline von Iran nach China und somit ein wichtiges Instrument zur Kontrolle der weltweiten Energievorkommen und Energieverteilung.


Desweiteren nicht außer Acht gelassen werden sollte, dass der Krieg immer schon eine ökonomische Eigendynamik entwickelt hat, dass die Kriegsführung selbst  immer auch Geschäftmachen bedeutet: Private Firmen, die oft auch noch durch Teilhaber, Aktionäre oder Aufsichtsräte mit den politisch Herrschenden verbandelt sind, erhalten milliardenschwere Aufträge der Krieg führenden Staaten und haben ein vitales Interesse daran, den Kriegszustand und damit ihr Geschäftsmodell aufrecht zu erhalten. Die Kriegsgewinnler sind Rüstungskonzerne, Sicherheitsfirmen und Konzerne wie DHL, die hierzulande Päckchen ausliefern, an den Kriegsschauplätzen jedoch ihr Geld mit Militärdienstleistungen, also der Unterstützung des Kriegs machen.


Aggressiv nach Aussen - Repressiv nach Innen
Der Krieg in Afghanistan schlägt sich auch an der "Heimatfront" nieder: Von Politik und Medien wird eine regelrechte "Terrorhysterie" geschürt. In regelmäßigen Abständen werden Terrorwarnungen ausgesprochen ("diesmal aber wirklich!"); einhergehend mit Forderungen nach dem Abbau von bürgerlichen Rechten und dem Ausbau von Überwachung und Polizei- und Geheimdienst-Befugnissen. So wird schrittweise das abgebaut, was vorgeblich am Hindukusch verteidigt wird: die Freiheit des Individuums, die demokratischen Rechte und die Teilhabe am politischen System.
Im Windschatten der nationalen Mobilmachung gegen den Terror wird die von der rot-grünen Regierung begonnene Zerstörung des sozialen Sicherungssystems fortgesetzt und wie selbstverständlich die Anti-Terror-Gesetze und Maßnahmen auch gegen die innere Opposition eingesetzt. Damit dieser Zusammenhang nicht sofort ersichtlich wird, bedarf es eines Feindbildes, das staatlich geschürt und medial aufgegriffen wird, um der Herausbildung eines eigenen politischen Bewusstseins und Handelns einen Riegel vorzuschieben.

Feindbild Islam
Als ultimative Bedrohung der Gesellschaft wird der Islam ausgemacht: Jeder Moslem ein potentieller Terrorist, Feind der Aufklärung und der Freiheit, ein Ehrenmörder. In fast allen westlichen Staaten ist eine steigende Akzeptanz von antiislamischen Rassismus festzustellen, erzielen rechtspopulistische und rassistische Parteien Wahlerfolge, es kommt zu Anschlägen auf Moscheen und migrantische Einrichtungen und Personen –  wobei diese Anschläge mit den "Terrorwarnungen" nicht gemeint sind. Scharfmacher wie Thilo Sarrazin finden unter dem Label "Meinungsfreiheit" und "Das-wird-man-wohl-doch-noch-sagen-dürfen" für ihre rassistischen und sozialdarwinistischen Thesen breiten Widerhall in der Gesellschaft . Ein gesellschaftlicher Sündenbock wird geschaffen, um (Existenz-)Ängste zu kanalisieren und zu kontrollieren. Mit der Behauptung, „moslemische Kinder“ schnitten so viel schlechter ab in der Schule als deutsche, wird ganz nebenbei vergessen, dass wenn die selben Studien klassenspezifisch angesetzt werden, es plötzlich gar keine Bildungsunterschiede mehr zwischen all den vermeintlich so verschiedenen Kindern gibt. So werden soziale und politische Probleme mit den Eigenschaften »der Moslems« erklärt und zu einem kulturellen Problem umgedeutet. Der antiislamische Rassismus kommt unter dem Deckmantel des Liberalismus daher, gebärdet sich gerne auch mal antifaschistisch, und ist doch nur die neoliberale Modernisierung des ordinären Ausländer-Raus-Rassismus. Er ist ideologisches Instrument zur Spaltung der Gesellschaft und zur Aufrechterhaltung der Privilegien der weißen Ober- und Mittelschicht gegenüber den Unterschichten. Und wenn man konsequent weiterdenkt, so ist auch die Gleichgültigkeit gegenüber den zivilen Opfern des Kriegs Ausdruck dieses Rassismus.

Foltern für die Freiheit
Hat man erst ein solches Feindbild aufgebaut, dem unterstellt wird, daß ihm Werte und Moral der westlichen Gesellschaft ohnehin egal seien, ist der nächste Schritt nicht mehr weit: Wenn der verrückte Islamist nicht bereit ist zu sprechen  – oder gar nix zu erzählen hat, weil er nichts weiß – , dann ist es nur legitim etwas nachzuhelfen. Was sind schon ein paar Elektroschocks an den Genitalien eines afghanischen Bauern, wenn dadurch eventuell der nächste World Trade Center-Anschlag verhindert werden kann? Auch wenn Deutschland durch die Ratifizierung der Europäischen Menschenrechtskonvention an das Folterverbot gebunden ist, gibt es auch hier Vorstöße, dieses Verbot aufzuweichen, indem die Folter-Praxis der CIA aktiv unterstützt wird. In den Fällen von Muhammad Zammar und Murat Kurnaz die beide von der CIA entführt wurden, wussten deutsche Geheimdienste und Behörden von Anfang an Bescheid oder gaben die entscheidenden Tipps zur Festnahme und reisten später zu teils mehrtägigen Verhören in einen syrischen Folterkeller und nach Guantanamo. Verschiedene deutsche Juristen befinden sich an vorderster Front, wenn es darum geht, mittels Begriffen wie "Feindstrafrecht" oder auch "Rettungsfolter"(!) die Anwendung von Folter zur Verhinderung von vermeintlich noch größerem Schaden zu legitimieren. 


Kein Frieden unter Besatzung
Vorraussetzung für Frieden, Emanzipation und eine gerechte Gesellschaft in Afghanistan ist die Beendigung des permanenten Kriegszustands und die Beendigung der Besatzung. Bis heute scheuen sich die Besatzungsarmeen nicht, mit fundamentalistischen und reaktionären Kräften zusammenzuarbeiten, die sie zum Teil seit Anfang der achtziger selbst aufgebaut haben. Die Revolutionary Association of the Women of Afghanistan (RAWA) – eine Frauenrechtsorganisation, die 1977 in Kabul gegründet wurde – fordert die westlichen Staaten auf, ihre Truppen abzuziehen und gleichzeitig demokratische Bewegungen und Personen zu unterstützen, um eine Alternative zum Fundamentalismus möglich zu machen. Die Zusammenarbeit mit Warlords und Fundamentalisten aus der sog. Nordallianz und der Karsai-Regierung müsse beendet werden und Kriegsverbrecher aus Parlament und Ämtern entfernt und bestraft werden. (Junge Welt, 20.09.2008)

Allein an solchen Forderungen ist ersichtlich, dass es sehr wohl gesellschaftliche Kräfte in Afghanistan gibt, auf die man sich beziehen und mit denen man zusammenarbeiten könnte, wäre das Interesse wirklich ein friedliches Leben der afghanischen Gesellschaft zu ermöglichen.

Ohne Gerechtigkeit kein Frieden!

Vorraussetzung für Frieden, Emanzipation und eine gerechte Gesellschaft weltweit ist ein Bruch mit der Profitlogik des globalen Kapitalismus: Die Ausbeutung des Menschen und der Erde durch den Menschen und die Möglichkeit des daraus resultierenden Profits, das Verlangen des Kapitals nach immer höherer Rendite ist die Triebfeder von Krieg, Unterdrückung und Zerstörung. Eine andere Welt kann nur als Bewegung entstehen, deren Ziel die freie Entfaltung und Bedürfnisbefriedigung der Menschen ist, die sich gegen die Logik der Märkte und des Kapitals und deren bewaffnete Arme richtet und sich gegen staatliche und kapitalistische Herrschaft auflehnt.



Bundeswehr und Nato raus aus Afghanistan
Kein Friede mit dem Kapitalismus

Antifaschistische Linke Berlin, Januar 2011

Der Schwarze Kanal



Blockupy 16. bis 19. Mai 2012 Frankfurt/M
  • 3. Stellungnahme der ALB

    Am 3. März 2012 wurde auf Indymedia (Open Posting und linksunten) gegen eine Frau, die unserer Gruppe zugeordnet wurde, der Vorwurf veröffentlicht, sie sei als Informantin für das Bundesamt für Verfassungsschutz tätig gewesen. Nach unseren Stellungnahmen vom 4.3.2012 und vom 12.3.2012 dokumentieren wir nun, wie wir mit diesem Spitzelvorwurf umgegangen sind und…


    Weiter Lesen
www.antifa-versand.de

www.european-resistance.org

Antiberliner

  • NEU: Antiberliner zur Schuldenkrise

    Schwerpunkte der 31. Ausgabe des Antiberliners sind die Schuldenkrise, aber auch das doppelgesichtige Verhältnis des Staates zu sozialen Bewegungen wie Occupy, S21, Anti-Atom und anderen. Außerdem befasst sich ein Artikel mit weiblichen Rollenklischees im Profisport. Auf der Antifa-Seite wird…


    Weiter Lesen
Sachsen Dreht FreiStaat

Freiheit für Sonja und Christian

Freiheit für Deniz!

Hintergrundinfos und Broschüren

  • Türkei/Kurdistan: Hinter Gittern

    Als Re­ak­ti­on auf die an­dau­ern­den Mas­sen­ver­haf­tun­gen von pro­kur­di­schen Po­li­ti­ke­rIn­nen und Aktiven in der Tür­kei wurde die Kam­pa­gne De­mo­kra­tie hin­ter Git­tern.Die Kam­pa­gne kri­ti­siert die seit Früh­jahr 2009 an­dau­ern­den Mas­sen­ver­haf­tun­gen von mehr als 8.000 Personen, darunter Bür­ger­meis­te­rIn­nen,…


    Weiter Lesen
  • Broschüre "Total Extrem" als PDF

    In einer neuen Broschüre "Total Extrem" [PDF] informiert die Antifaschistische Linke Berlin (ALB) über die so genannte Totalitarismus- und Extremismusideologie. Diese setzt Links und Rechts gleich, verharmlost so die Gefahr von Neonazismus und ist explizit gegen linke,…


    Weiter Lesen
  • Zwei Schritte vor in Dortmund

    Auswertung von Dortmund stellt sich quer zu den Protesten gegen den Neonaziaufmarsch zum sog. „nationalen Antikriegstag“ am 3. September 2011 [Text als PDF].Am 3. September 2011 zogen mehrere hundert Neonazis durch die Dortmunder…


    Weiter Lesen
  • NSU, NPD und Innenministerium

    Überraschung: Über 13 Jahre lang zieht eine Neonazi-Bande mordend durchs Land, zum Finale Grande erschießen sich die zwei männlichen Mitglieder der Terrorzelle, stecken Beute und Fluchtfahrzeug ihres letzten Banküberfalls in Brand und die dritte im Bund versucht den letzten…


    Weiter Lesen
  • Kampangne: War starts here

    Markieren, Blockieren und Sabotieren. Kampagne gegen die kriegerische NormalitätWir rufen auf, aktiv einzugreifen in die kriegerische Normalität und die zahllosen zivilmilitärischen Verflechtungen. Der Fokus unserer Kampagne liegt auf der erweiterten Infrastruktur und der ideologischen Legitimierung von militärischer Gewalt.…


    Weiter Lesen
  • Trauer um Spanienkämpfer Teppich

    Am 25. Februar 2012 verstarb der antifaschistische Widerstandskämpfer Fritz Teppich in Berlin. Mit ihm starb der letzte in Deutschland lebende Spanienkämpfer.Mit 18 Jahren ging Fritz Teppich nach Spanien und kämpfe bei den Internationalen Brigaden gegen spaniens…


    Weiter Lesen
  • Vor 70 Jahren: Krieg gegen die SU

    Vor 70 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion. Für die dortige Bevölkerung begann ein fast vierjähriger Überlebenskampf: Die "jüdisch-bolschewistische" Staats- und Gesellschaftsordnung sollte ausgerottet werden. Die Sowjetbürger waren den den Jagd- und Mordkommandos der Wehrmacht ausgesetzt.…


    Weiter Lesen
  • Heft zu Krieg, Krise & Kapitalismus

    Deutschland führt seit Langem wieder Krieg. Die Bundeswehr ist aktuell mit über 6 500 Soldaten weltweit an Kriegseinsätzen beteiligt. In Afghanistan, im Kosovo und vor der Küste Somalias setzt sie die Interessen des deutschen Kapitals durch und sichert den…


    Weiter Lesen
  • Broschüre: 100 Jahre Frauentag

    Begleitend zu Aktivitäten rund um den 8. März 2011, dem 100. Internationalen Frauentag, hat ein Bündnis linksradikaler, sozialistischer und kommunistischer Gruppen eine Broschüre zur Geschichte und zu aktuellen Kämpfen erarbeitet. Das Heft soll grade jüngeren Genossinnen und Genossen den Einstieg in das…


    Weiter Lesen
  • Neu: Heft zum Afghanistan-Krieg

    Anlässlich der Mobilisierung gegen die SiKo und die Mandatsverlängerung 2011 gibt es eine Neuauflage einer Broschüre zum Afghanistankrieg [PDF]. Das Heft - erstmalig im Jahr 2008 erschienen - beschäftigt sich unter anderem mit der aktuellen Situation in Afghanistan,…


    Weiter Lesen
  • Broschüre zum mg-Verfahren

    Nach drei Jahren Solidaritätsarbeit und der Verurteilung von Axel, Florian und Oliver wegen versuchter Brandstiftung an Bundeswehr-LKW im Berliner mg-Prozess legt das Einstellungsbündnis sein Resümee vor. Die Soli-Gruppe beschreibt unter anderem die verschiedenen Linien und Fallstricke der Soli-Arbeit, die…


    Weiter Lesen
  • Neue Broschüre: Krisenanalyse

    Die Berliner Gruppe ARAB hat zu ihrem fünfjährigen Bestehen eine Broschüre zum Thema Krisenanalyse herausgebracht. Die Broschüre beschäftigt sich mit der aktuellen kapitalistischen Krise und zeigt auf, wo der kapitalistische Irrsinn hinführt und wie eine linksradikale Antwort…


    Weiter Lesen
  • Mitglied werden in der Roten Hilfe

    Die Rote Hilfe ist eine strömungsübergreife Solidaritäts- und Antirepressionsorganisation. Sie informiert über Verfolgung gegen Linke in der BRD und international. Zudem unterstützt sie Personen, die von Repression betroffen sind. Sie steht euch mit Beratung, anwaltlicher Betreuung…


    Weiter Lesen
  • Debatte: Krise, Protest, Widerstand

    Wir dokumentieren einen Beitrag des Historikers und Sozialforschers Karl Heinz Roth unter dem Titel Globale Krise – Globale Proletarisierung – Gegenperspektiven.Der Beitrag beschreibt wissenschaftlich, ausführlich und doch kompakt und verständlich die Hintergründe…


    Weiter Lesen
Labournet Germany