Interview mit Rote Antifa zu Protesten in Dortmund am 4.9.2010

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Als eine der größten antifaschistischen Gruppen in Nordrhein-Westfalen ruft die Rote Antifa NRW dazu auf, den sogenannten nationalen Antikriegstag der Neonazis am 4. September in Dortmund zu blockieren. Ist der Aufruf zu Blockaden seit der Verhinderung des rechten Aufmarsches in Dresden im Februar die neue Protestform?
Was unterscheidet den rechten Aufmarsch in Dortmund von den unzähligen anderen, die nahezu wöchentlich in der Bundesrepublik stattfinden?
Dortmund ist die Hochburg der Neonazis in Westdeutschland. Neben NPD und DVU sind dort vor allem die militant auftretenden »Autonomen Nationalisten« aktiv, die durch besonders viele Schläger auffallen. Hinzu kommt, daß der sogenannte nationale Antikriegstag ein regelmäßiger Aufmarsch der Neonazis ist, zu dem sie europaweit mobilisieren. In den ersten Jahren lief es für die Rechten gut. Mehr als 1000 Neofaschisten zogen nahezu ungestört durch die Stadt. Dem Treiben konnte erst letztes Jahr etwas entgegengesetzt werden. Es ist also an der Zeit, die Mobilisierung nach Dortmund endlich als Notwendigkeit zu begreifen und sich dem Aufmarsch mit geballten Kräften in den Weg zu stellen.
Wie Sie bereits erwähnten, gilt Dortmund seit einigen Jahren als Hochburg der »Autonomen Nationalisten«. Wie macht sich das konkret bemerkbar?
Gemeinsam mit dem Bündnis »Dortmund stellt sich quer!« mobilisiert ein »Antifaschistisches/Antimilitaristisches Aktionsbündnis« zum Widerstand. Worin unterscheiden sich beide Zusammenschlüsse?
In vielen Städten finden zur Zeit Mobilisierungsveranstaltungen statt, und es wurden bereits viele Busse gechartert. Wie groß ist die Resonanz?
Info: antimildortmund.blogsport.de | dortmundquer.blogsport.de
Tags: Dortmund, Antifa, Interview, Rote Antifa Duisburg, 2010
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