11. Mai 2010
Du willst selbst aktiv werden gegen Nazis und soziale Ungerechtigkeit? Du hast keinen Bock dir ständig anzuhören, dass man doch eh nichts verändern kann? Dann mach mit bei der neuen Antifajugendgruppe. Komm vorbei, bring dich ein, zusammen heben wir die Welt aus den Angeln...
Jeder Sonntag | 18.00 | Köpi (Köpenickerstraße 137)
No Nazis- Nowhere
Auch beinahe 65 Jahre nach Ende des deutschen Faschismus sind Nazis in Deutschland eine mörderische Realität. Seit 1990 sind über 200 Menschen von Nazis ermordet worden, weil sie nicht in ihr beschränktes Weltbild passten, weil sie keinen deutschen Pass hatten, weil sie Linke waren, weil sie Obdachlos, Homosexuell oder halt zur falschen zeit am falschen Ort waren. In Friedrichshain wurde vor einigen Monaten ein junger Mann von vier Nazis fast totgeschlagen, in Dresden eine junge Ägypterin in einem Gericht erstochen, Motiv des Täters: Hass auf Nichtdeutsche. In vielen Gegenden Deutschlands können sich alternativ aussehende Menschen oder Migranten nicht frei auf der Straße bewegen, aus Angst in Konflikte mit Nazis zu geraten. Auch in Berlin existieren einige solche „No-Go-Areas“. Bei der Bundestagswahl im September konnte die neofaschistische NPD über 750.000 Erststimmen erlangen und erhält vom Staat damit eine fette Wahlkampfkostenrückerstattung. Dabei ist dies nur die Spitze des Eisbergs. Verschiedene Studien der letzten Jahre beziffern die Zustimmungswerte für rassistische Inhalte auf etwa 20-25% der Befragten. Grund genug also dem Etwas entgegen zu setzen!
Menschenzucht verboten! - Aber nicht, wenn das Labor Schule heißt.
Die Schule im Kapitalismus hat die Aufgabe Kinder und Jugendliche zu gehorsamen Menschen zu erziehen, die nichts hinterfragen und denen kaum Raum gegeben wird, eigene Gedanken zu spinnen. Das geschieht nach dem einfachen Prinzip von Belohnen und Bestrafen. Anerkennung bekommt, wer gute Noten schreibt. Diese erzielt Mensch am besten durch einfaches nach plappern der Dinge, welche der Lehrkörper vorgibt. Kritisches Hinterfragen des Lehrstoffes – auf dessen Inhalt wir eh keinen Einfluss haben – ist nicht gewünscht.
Zweimal im Jahr wird die eigene Leistung dann auf einem Blatt Papier niedergeschrieben, welches uns einteilt in wertvolle und unbrauchbare Menschen und unseren späteren Werdegang vorzeichnet.
Die heutige Schule ist ein Ort der Selektion und schon in der 6.Klasse wird festgelegt, ob wir unterstützenswert sind oder nicht. Hier heißt es: Hauptschule, Realschule oder Gymnasium...
Nur letzteres wird (teilweise) gefördert; der Rest ist gerade noch gut genug für 1-Euro Jobs oder unbezahlte Praktikas. Das ganze (Schul)system zielt letztlich nur darauf ab, uns zu braven Konsumenten und Untertanen zu erziehen. Kinder werden früher eingeschult, früher aus der Schule entlassen und später in Rente geschickt, damit sie mehr Lebenszeit mit Arbeit verbringen müssen, um sich möglichst gut verwerten zu lassen.
In einer Gesellschaft, wo Schulbücher selbst bezahlt werden müssen, aber gleichzeitig Milliarden von Euro für bankrotte Banken zur Verfügung gestellt werden, im der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, obwohl der gesellschaftliche Reichtum immer größer wird, wo deutsche Soldaten im Ausland wieder töten, wo Bürgerrechte immer mehr beschnitten werden, in einer solchen Gesellschaft läuft etwas grundlegend schief. Zeit dem Etwas entgegenzusetzen!
Allein machen sie dich ein.
Damit dies nicht so bleibt, damit wir irgendwann in einer freien Gesellschaft leben können, in der es um den Menschen und dessen Bedürfnisse geht und nicht um seine Verwertbarkeit, müssen wir uns gegen diese Zustände wehren. Da es allein sehr schwer ist sich zu engagieren, müssen wir uns zusammenschließen. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam können wir - zumindest im Kleinen - dieser Logik den Kampf ansagen. Aus diesem Grund sollten wir uns gemeinsam mit anderen jungen, linken Menschen zusammenschließen, um etwas zu tun: Gegen Nazis, gegen Krieg und kapitalistischer Krise. Wenn Du dies so ähnlich siehst und Du auch genug von diesen Zuständen hast, dann mach doch bei uns mit. Wir treffen uns jeden Sonntag um 18 Uhr in der Köpi Köpenicker Str. 137 (nähe Ostbahnhof).
Mach mit bei der Antifaschistische Linken Jugend! Zusammen heben wir die Welt aus den Angeln!
Antifaschistische Linke Jugend - Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Kommt zur Jugendantifa in Berlin!

Jeder Sonntag | 18.00 | Köpi (Köpenickerstraße 137)
Werde aktiv - Komm zur Jugendantifa!
No Nazis- Nowhere
Auch beinahe 65 Jahre nach Ende des deutschen Faschismus sind Nazis in Deutschland eine mörderische Realität. Seit 1990 sind über 200 Menschen von Nazis ermordet worden, weil sie nicht in ihr beschränktes Weltbild passten, weil sie keinen deutschen Pass hatten, weil sie Linke waren, weil sie Obdachlos, Homosexuell oder halt zur falschen zeit am falschen Ort waren. In Friedrichshain wurde vor einigen Monaten ein junger Mann von vier Nazis fast totgeschlagen, in Dresden eine junge Ägypterin in einem Gericht erstochen, Motiv des Täters: Hass auf Nichtdeutsche. In vielen Gegenden Deutschlands können sich alternativ aussehende Menschen oder Migranten nicht frei auf der Straße bewegen, aus Angst in Konflikte mit Nazis zu geraten. Auch in Berlin existieren einige solche „No-Go-Areas“. Bei der Bundestagswahl im September konnte die neofaschistische NPD über 750.000 Erststimmen erlangen und erhält vom Staat damit eine fette Wahlkampfkostenrückerstattung. Dabei ist dies nur die Spitze des Eisbergs. Verschiedene Studien der letzten Jahre beziffern die Zustimmungswerte für rassistische Inhalte auf etwa 20-25% der Befragten. Grund genug also dem Etwas entgegen zu setzen!
Menschenzucht verboten! - Aber nicht, wenn das Labor Schule heißt.
Die Schule im Kapitalismus hat die Aufgabe Kinder und Jugendliche zu gehorsamen Menschen zu erziehen, die nichts hinterfragen und denen kaum Raum gegeben wird, eigene Gedanken zu spinnen. Das geschieht nach dem einfachen Prinzip von Belohnen und Bestrafen. Anerkennung bekommt, wer gute Noten schreibt. Diese erzielt Mensch am besten durch einfaches nach plappern der Dinge, welche der Lehrkörper vorgibt. Kritisches Hinterfragen des Lehrstoffes – auf dessen Inhalt wir eh keinen Einfluss haben – ist nicht gewünscht.
Zweimal im Jahr wird die eigene Leistung dann auf einem Blatt Papier niedergeschrieben, welches uns einteilt in wertvolle und unbrauchbare Menschen und unseren späteren Werdegang vorzeichnet.
Die heutige Schule ist ein Ort der Selektion und schon in der 6.Klasse wird festgelegt, ob wir unterstützenswert sind oder nicht. Hier heißt es: Hauptschule, Realschule oder Gymnasium...
Nur letzteres wird (teilweise) gefördert; der Rest ist gerade noch gut genug für 1-Euro Jobs oder unbezahlte Praktikas. Das ganze (Schul)system zielt letztlich nur darauf ab, uns zu braven Konsumenten und Untertanen zu erziehen. Kinder werden früher eingeschult, früher aus der Schule entlassen und später in Rente geschickt, damit sie mehr Lebenszeit mit Arbeit verbringen müssen, um sich möglichst gut verwerten zu lassen.
In einer Gesellschaft, wo Schulbücher selbst bezahlt werden müssen, aber gleichzeitig Milliarden von Euro für bankrotte Banken zur Verfügung gestellt werden, im der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, obwohl der gesellschaftliche Reichtum immer größer wird, wo deutsche Soldaten im Ausland wieder töten, wo Bürgerrechte immer mehr beschnitten werden, in einer solchen Gesellschaft läuft etwas grundlegend schief. Zeit dem Etwas entgegenzusetzen!
Allein machen sie dich ein.
Damit dies nicht so bleibt, damit wir irgendwann in einer freien Gesellschaft leben können, in der es um den Menschen und dessen Bedürfnisse geht und nicht um seine Verwertbarkeit, müssen wir uns gegen diese Zustände wehren. Da es allein sehr schwer ist sich zu engagieren, müssen wir uns zusammenschließen. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam können wir - zumindest im Kleinen - dieser Logik den Kampf ansagen. Aus diesem Grund sollten wir uns gemeinsam mit anderen jungen, linken Menschen zusammenschließen, um etwas zu tun: Gegen Nazis, gegen Krieg und kapitalistischer Krise. Wenn Du dies so ähnlich siehst und Du auch genug von diesen Zuständen hast, dann mach doch bei uns mit. Wir treffen uns jeden Sonntag um 18 Uhr in der Köpi Köpenicker Str. 137 (nähe Ostbahnhof).
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Broschüre zu den "G 20" (PDF)
Im Oktober 2011 erschien in Rahmen der Mobilisierung zur überregionalen antikapitalistischen Demonstration am 5.11.2011 in Freiburg eine Broschüre zur Thematik. Auf 16 Seiten wird die Rolle der G20 beleuchtet, die Auswirkungen dieser Politik und die Gegenbewegung…
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Broschüre: 100 Jahre Frauentag
Begleitend zu Aktivitäten rund um den 8. März 2011, dem 100. Internationalen Frauentag, hat ein Bündnis linksradikaler, sozialistischer und kommunistischer Gruppen eine Broschüre zur Geschichte und zu aktuellen Kämpfen erarbeitet. Das Heft soll grade jüngeren Genossinnen und Genossen den Einstieg in das…
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Neu: Heft zum Afghanistan-Krieg
Anlässlich der Mobilisierung gegen die SiKo und die Mandatsverlängerung 2011 gibt es eine Neuauflage einer Broschüre zum Afghanistankrieg [PDF]. Das Heft - erstmalig im Jahr 2008 erschienen - beschäftigt sich unter anderem mit der aktuellen Situation in Afghanistan,…
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