Debatte um brennende Autos

Wir dokumentieren dazu eine Debatte aus der Tageszeitung Neues Deutschland vom 29.1.2010 u.a. mit einem Beitrag von Michael Kronawitter von der Antifaschistischen Linken Berlin.
Klammheimliche Freude
Von Michael Kronawitter
Ein Blick in die Armuts- und Reichtumsberichte genügt: Egal wer regiert, sicher ist nur eines: Die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter. Zu stören scheint dies kaum jemand, jedenfalls nicht die politischen und ökonomischen Eliten. Ein Effekt dieser Entwicklung ist die Vertreibung von Armen aus Innenstadtbezirken, während der Berliner Senat Townhouses und eigentumsorientierte Baugruppen fördert und öffentliche Wohnungen privatisiert. Gesellschaftlichen Aufschrei gibt es kaum: vereinzelt kritische akademische Expertise oder noch seltener Protest von Betroffenen. Von politischer Gegenwehr keine Spur.
Jetzt brennen Autos, vorwiegend Luxuswagen. Erklären kann man das schon: Ein durchschnittlich ausgestatteter Porsche Cayenne kostet 130 000 Euro. Einer ALG-II-Bezieherin werden im Regelsatz für »Mobilität« monatlich 14,26 Euro zugestanden. Wenn sie diese Pauschale nun anspart, um sich einen derartigen fahrbaren Untersatz zu kaufen, müsste sie dies 760 Jahre lang tun. Der Erlebensfall ist also ausgeschlossen. Eigentlich stellt sich doch bei rationaler Betrachtung viel eher die Frage, warum unter diesen Umständen solche Autoträume – abgeparkt inmitten der mit »Unterschicht« durchmischten Wohnviertel – nicht viel öfter in Rauch aufgehen.
Die Bildung von »gated communities«, überwachten Wohnvierteln für die Oberschicht, könnte Abhilfe schaffen. In den neuen Slums am Stadtrand, die französischen Banlieues lassen grüßen, kann sich die Unterschicht dann gegenseitig das Leben zur Hölle machen.
Der neoliberale Kapitalismus durchdringt alle Bereiche der Gesellschaft. Die Symbole der ungerechten Folgen dieses Systems sind überall sichtbar, mittendrin in den Kiezen. Es geht nicht um die subjektive Verantwortung des Besitzers eines »Sport Utility Vehicle«. Er ist nicht verantwortlich für Demütigung und Ausbeutung, für Zwangsräumung, Mord und Totschlag. Es muss auch nicht nach der persönlichen Beteiligung der Profiteure der kapitalistischen Durchdringung und Zurichtung gefragt werden. Es ist einfach der elende Zustand der Gesellschaft: Symbolisch stehen mit einem Porsche Cayenne neben dem armen Schlucker knapp acht Jahrhunderte Abstand zum guten Leben – abgeparkt am Straßenrand.
Der Hysterie bei den Medienschaffenden und dem Fahndungseifer von Staatsanwälten und Polizei steht in der weniger privilegierten Bevölkerung relativ viel Verständnis für die »Hassbrenner« entgegen. Es sind nicht nur linksradikale Jugendliche, die sich klammheimlich freuen, wenn an der Ecke im eigenen Kiez wieder eine Nobelkarosse gebrannt hat. Der Druck steigender Mieten, die Unsicherheit des Arbeitsplatzes oder schon die alltägliche Drangsalierung des Jobcenters sitzen nicht nur Politaktivistinnen im Nacken. Daran ändert auch nichts, wenn der eine oder andere Versicherungsbetrug mitbegangen oder der Nachbarschaftsstreit mit Grillanzündern gelöst wird.
Strafrechtlich handelt es sich um Sachbeschädigung. Rechtsstaatliche Sanktionen sind hierfür vorgesehen. Allerdings scheinen bei der Verfolgung dieser Taten alle rechtsstaatlichen Prinzipien über Bord geworfen: Schon die Zugehörigkeit zu einem linken Milieu oder zu einer niedrigen Einkommensklasse, die passende ethische Gesinnung sowie die räumliche Nähe zu Tatorten reichen als Indiz für Untersuchungshaft bis zu sechs Monaten. Unterschicht plus linke Weltanschauung gleich vogelfrei. Nicht nur Boulevardmedien folgen dieser Formel mit hetzerischer Vorverurteilung. So werden durch Grillanzünder schon mögliche Tote und dahinterstehende Terrororganisationen herbeihalluziniert, während im realen Afghanistan ein deutscher Oberst als Mitglied der Leistungsgesellschaft 142 Menschen en passant »vernichtet«.
Die Linke ist gut beraten, wenn sie sich auf Ursachen und Hintergründe von Protestaktionen konzentriert: Sie sollte soziale Ungleichheit bekämpfen und an der Gestaltung einer sozial gerechten und solidarischen Gesellschaft arbeiten. Ob brennende Luxuswagen diesem Anliegen schaden, wird die Zukunft beantworten.
Dr. Michael Kronawitter, Jahrgang 1968, arbeitet als Arzt in Berlin-Kreuzberg. Er ist in der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB) und anderen außerparlamentarischen Initiativen aktiv. In der LINKEN ist Michael Kronawitter Mitglied der Parteiströmung Antikapitalistischen Linke (AKL)
Brennendes Interesse an Spaltung
Von Henning Obens»Brennende Autos helfen«, sagte der Musiker Jan Delay vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm 2007. Weiter sagte er »Ich begrüße das, solange keine Menschen zu Schaden kommen, sondern nur Symbole. Sie zeigen, dass es immer mehr Menschen gibt, die die Schnauze voll haben. Und sie haben zur Folge, dass über sie und damit ihr Anliegen berichtet wird. Vielleicht gibt es keinen anderen Weg, um das in die Medien zu bringen.«
Zweifellos haben es die »brennenden Autos« vermocht, die Aufmerksamkeit auf Prozesse der Stadtumstrukturierung zu lenken. In den vergangenen Jahren sind Wohnungen luxussaniert, Mieten rasant gehoben und damit AltmieterInnen verdrängt worden. Wer auf Wohnungssuche in einem innenstädtischen Kiez war oder ist, kennt dieses Problem. Diese Phänomene blieben lange Zeit unbenannt und damit in der Sphäre des Privaten. Mittlerweile ist das Wort Gentrifikation vom Fachbegriff zu einem allgemein gebräuchlichen Begriff geworden.
Der Berliner Senat hat Prozesse der Gentrifikation durch einzelne Prestigeprojekte wie Mediaspree vorangetrieben. Das Perfide daran ist, dass auch aus anderen Kiezen verdrängte kreative und linke Milieus als Pioniere der Gentrifikation fungieren. Diese bereiten den Boden für ein zahlungskräftiges Klientel: durch szenige Kneipen, hippe Geschäfte, Bioläden und einen Touch von Bohème. Dieser Prozess läuft häufig schleichend und unsichtbar ab. Nur selten gibt es Projekte wie das »carloft« in Berlin-Kreuzberg, das sich als Symbol dieser Entwicklung eignet. Zu Recht regt sich dagegen Widerstand, aber sie symbolisieren eben nur die Spitze des Eisbergs – einen besonders sichtbaren Prozess der alltäglichen kapitalistischen Inwertsetzung und Privatisierung von lebensnotwendigen Gütern wie Wohnen, Essen, Wasser und Strom.
Die Berliner Stadtentwicklungspolitik hat – bei der Privatisierung der Wohnungsbaugesellschaften oder der Mediaspree-Abstimmung – deutlich gemacht, dass ihr Kapitalinteressen wichtiger sind als die Interessen der Bevölkerung. »Brennende Autos« sind auch ein Ausdruck rebellischer Gewalt gegen die Ohnmacht gegenüber der Politik. Die nun aber »fast unlösbare Aufgabe besteht darin, sich weder von der Macht der anderen noch von der eigenen Ohnmacht dumm machen zu lassen« (Adorno). Sie liegt für die Linke darin, die Entwicklungen der Gentrifizierung zu analysieren und Perspektiven und Strategien für eine linke Stadtpolitik zu erarbeiten.
Einige der wichtigen Aspekte kann man schon jetzt benennen. Die Altberliner Frontstadtpresse entfacht einen Diskurs um Innere Sicherheit, der zum Ziel hat, die SPD-LINKE-Koalition zu schwächen und die CDU bei einem Wahlkampfthema zu unterstützen. In einer durch die Wirtschaftskrise entstandenen Phase der Zuspitzung der sozialen Widersprüche soll die Zusammenarbeit des linken Lagers torpediert werden. Dabei ist die Auseinandersetzung um »brennende Autos« nur das Einfallstor für die Frage, wer mit wem in der Linken zusammenarbeiten darf. Der Verfassungsschutz versucht, sich diese Hoheit anzueignen und einer engeren Zusammenarbeit zwischen der Partei DIE LINKE und außerparlamentarischer Linker entgegenzuwirken. In einem Klima gegenseitiger Distanzierung und Denunziation gedeihen keine Bündnisse und das freut alle, die schon planen, wie sie die Milliardengeschenke an Banken und Großunternehmen bei Arbeitenden und Arbeitslosen wieder hereinholen können.
Für eine linke Stadtpolitik muss es deshalb darum gehen, eine gemeinsame politische Debatte zu entwickeln und die Spaltungsversuche abzuwehren. Dabei steht an erster Stelle, gemeinsame Orte des Austausches und der Intervention, wie das Bündnis Steigende Mieten Stoppen, zu schaffen. Entscheidend für die Entwicklung einer Bewegung sind eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und gemeinsame Erfahrungen bei kollektiven Aktionen. Dabei kommt es darauf an, wie wir eine Politisierung des Konflikts erreichen, also die AdressatInnen unserer Kritik benennen. Eine Verantwortung bei den Aktionen besteht sowohl gegenüber den Menschen, die daran teilnehmen, als auch gegenüber unseren BündnispartnerInnen. Uns geht es dabei nicht um Avantgarde-Aktionen, die vereinzelt bleiben, sondern um eine Anschlussfähigkeit für viele Menschen, die durch kollektive Aktionen Handlungsspielräume (zurück)erobern.
Zuletzt bleibt die Frage der Radikalisierung: Wie schaffen wir Aktionen, deren Charakter über das Bestehende hinausweist und deutlich macht, dass wir die kapitalistische Logik der Inwertsetzung öffentlicher Güter nicht länger akzeptieren werden? Diese Debatte ist gerade erst eröffnet.
Munition für den Gegner
Von Dirk Behrendt
Kaum ein Thema bewegt die Berliner stadtpolitische Debatte so sehr wie die mit der Aufwertung von einzelnen Stadtvierteln einhergehende Mietenentwicklung und Verdrängung einkommensschwacher Menschen. Kaum ein Abend in Berlin, wo nicht einer der Diskursmatadoren auf einem Podium zur Gentrifizierung zu hören ist. Diese Diskussion ist gut und richtig – und wird den Abgeordnetenhauswahlkampf 2011 voraussichtlich stark mitbestimmen.
Parallel dazu kam es im vergangenen Jahr zu vermehrten Inbrandsetzungen von Autos. Über die Täter ist kaum etwas bekannt. In den wenigen Bekennerschreiben werden Bezüge zum Afghanistankrieg, zu Hartz IV und zur Stadtentwicklung hergestellt. Die Polizei schätzt: Nur rund die Hälfte der Autobrände hat einen politischen Hintergrund. Der große Rest fällt auf persönliche Racheakte, triebhafte Brandstifter und Versicherungsbetrüger. Von daher könnte die Frage auch lauten, ob brennende Autos überhaupt Protest sind.
Parallel zur Zunahme der Autobrände entzündete sich (im wahrsten Sinne des Wortes) eine von der CDU massiv beförderte Diskussion um linke Gewalt in der Stadt. Ich erinnere mich noch gut an den Diskussionsstand Ende 2008, als die CDU als einsamer Rufer nach mehr Repression gegen Links hausieren ging. Zyniker sahen in der Berliner CDU zeitweise gar den Pressesprecher der autonomen Szene, weil sie jede neue Brandstiftung zum Anlass von Presserklärungen und parlamentarischen Initiativen nahm. Orchestriert wurde dies durch Zeitungsartikel über »linken Terror« und »Terrornester« in den üblichen Blättern. Die Debatte ist zwischenzeitlich so überhitzt, dass Innensenator Ehrhart Körting (SPD) munter rechte und linke Gewalt gleichsetzt und gewaltbereite Linksradikale schon mal als rotlackierte Faschisten abkanzelt.
Eine Debatte über die vorhandenen stadtpolitischen Probleme in den innenstädtischen Altbaukiezen und deren Lösung wird in einem derartig aufgeheizten Klima nicht leichter. Dabei wäre es wichtig, über die Verdrängung einkommensschwacher Menschen aus der Innenstadt und das Schwinden von Freiräumen zu sprechen. Um eine andere Stadtentwicklungspolitik durchzusetzen bedarf es breiter Bündnisse, die aber in der jetzigen Atmosphäre schwerer zu schließen sind. Wer die Probleme thematisiert, gerät sogar schnell in die Gefahr der Kriminalisierung. Erinnert sei beispielsweise an das Strafverfahren gegen den Stadtforscher Andrej Holm, maßgeblich gestützt auf die allzu häufige Verwendung des Begriffs Gentrifizierung.
Nebenbei wäre eine Debatte über das wenig überzeugende Agieren des politischen Staatsschutzes und der Berliner Staatsanwaltschaft in der Angelegenheit dringend vonnöten. Außer Haftbefehlen gegen Jugendliche, die nach (zu) vielen Monaten aufgehoben werden, passiert wenig. Hier ist der notwendige nüchterne, kriminalistische Blick offenbar von einem übertriebenen Verfolgungseifer vernebelt.
Nicht zuletzt ist – wenig überraschend für ein Mitglied einer dem Umweltschutz besonders verpflichteten Partei – der klimapolitische Aspekt zu beachten. So setzen brennende Autos erhebliche Mengen giftigster Schadstoffe frei. Die Fahrer von Luxuskarossen müssen sich zwar vorhalten lassen, dass ihr Verhalten das Klima erheblich belastet und keinesfalls zum Vorbild taugt. Um diese Autos zu entsorgen ist eine fachgerechte Verschrottung unter Nutzung der vielen wiederverwendbaren Materialien in jedem Fall besser als das unkontrollierte Abbrennen mitten in der Innenstadt.
Insgesamt bringt das Inbrandsetzen von Autos folglich nix. Es erschwert eine wichtige stadtpolitische Debatte, gibt dem politischen Gegner Munition und ruiniert das Klima. Deshalb ist den – noch erreichbaren – Aktivisten zuzurufen: Haltet ein in eurem Tun!
Dr. Dirk Behrendt, 1971 geboren, ist rechtspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus. Der promovierte Jurist hat u. a. am Landgericht und am Verwaltungsgericht in Berlin als Richter gearbeitet. Dirk Behrend ist Mitglied in den Ausschüssen für Inneres, für Verfassung und Recht sowie für Verfassungsschutz.
Antifa
-
Gegen Nazis Totalitarismus - Thesen zur Auseinandersetzung mit einem Kampfbegriff
Wir dokumentieren einen Beitrag von Prof. Wolfgang Wippermann, Historiker unter dem Titel "Totalitarismus - Thesen zur Auseinandersetzung mit einem Kampfbegriff". Der Artikel erschien erstmalig in der März/April-Ausgabe der Zeitschrift antifa der VVN-BdA.
Weiter Lesen -
Gedenken Berlin: VVN-Konferenz am 24./25.4.
-
No Pasaran! Kein Nazi-Aufmarsch in Dresden Dresden 2010 – ein historischer Erfolg
-
No Pasaran! Kein Nazi-Aufmarsch in Dresden Rechts, wo die Mitte ist. Dresden: Von Opferdiskursen und Extremismusbegriffen
-
No Pasaran! Kein Nazi-Aufmarsch in Dresden Beitrag von Avanti – Projekt undogmatische Linke zum verhinderten Nazi-Aufmarsch in Dresden
International
-
Bolivarianische Revolution Venezuela: Neuer Doku-Film
In ihrem neuen Film beleuchten Dario Azzellini und Oliver Ressler die fortschreitende Basisorganisierung im bolivarischen Prozess von Venezuela. Exemplarisch besuchen sie drei der 30.000 Consejos Comunales (Kommunale Räte)…
Weiter Lesen -
Baskenland Linker Vorstoß im Baskenland
-
Baskenland Solidaritätswoche für das Baskenland
-
Baskenland Freiheit für das Baskenland! Protest- und Solidaritätskundgebung vor der spanischen Botschaft
-
International La Rage: Die Wut organisieren!
Krieg & Frieden
-
GelöbNIX in Neubrandenburg
Das Zentrum Neubrandenburgs soll am kommenden Mittwoch, dem 24.02.2010, für militärische Selbstdarstellung missbraucht werden. Die Bundeswehr will dort ab 14 Uhr ein öffentliches SoldatInnengelöbnis durchführen und die…
Weiter Lesen -
Krieg im Irak und in Afghanistan Bundeswehr raus aus Afghanistan
-
München: Demo gegen SiKo
-
Krieg im Irak und in Afghanistan Protest gegen den NATO-Krieg
-
Krieg im Irak und in Afghanistan Bundeswehr raus aus Afganistan!
Kultur
-
Kultur 20 Jahre Köpi in Berlin
Ende Februar 2010 feiert das Berliner Kultur-, Wohn- und Politikprojekt Köpi seinen 20. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen Euch weiterhin viel Erfolg beim subversiven Treiben…
Weiter Lesen -
Kultur Linkes Party-Wochenende in Berlin
-
Red Stuff Jetzt bestellen: Antifa-Kalender 2010
-
Kultur 2.10.2009: NoNation HipHop Jam
-
Kultur KUK-Ausstellung in Berlin
Antiberliner
-
Antiberliner Neu: Antiberliner Jubiläumsausgabe
Pünktlich zum fünften Geburtstag erscheint die 25. Ausgabe des Antiberliners. Ihr Schwerpunkt behandelt die sogenannte Extremismustheorie, die im Zuge der diskursiven Gleichsetzung von rechter Gewalt und linker Militanz wieder…
Weiter Lesen -
Antiberliner Antiberliner zu Repression
-
Antiberliner Antiberliner zum New Green Deal
-
Antiberliner Antiberliner zum Bildungssystem
-
Antiberliner Antiberliner zur Wirtschaftskrise
Klassenkampf
-
Berlin: 100 Jahre Frauentag
Am Montag, dem 8. März, findet um 19 Uhr in der Ladengalerie der jungen Welt die Veranstaltung »100 Jahre Internationaler Frauentag - Es bleibt noch viel zu tun!«…
Weiter Lesen -
8. März-Demo in Nürnberg
-
Die Krise heisst Kapitalismus 6.3. NBG: Kapitalismus abschaffen!
-
Debatte um brennende Autos
-
Erika Baum: "Da war sehr viel Genossenschaftliches"
Repression
-
Repression ALB: »Bei Komplikationen kann nur noch der Notarzt helfen«
Pfeffersprayeinsätze können zum Tod führen. Gefährliche Wechselwirkung mit Medikamenten und Drogen. Ein Gespräch mit Michael Kronawitter. Er ist Allgemeinmediziner in Berlin und Sprecher der Antifaschistischen Linken Berlin (ALB).
Weiter Lesen -
Repression-International Anarchist nach 24 Jahren Knast frei
-
Repression gegen Berliner Antifas »Mediale Hetzkampagne hat Wirkung nicht verfehlt«
-
Repression gegen Berliner Antifas Antifa Christoph freigesprochen
-
Repression gegen Berliner Antifas Erneut Prozess gegen Berliner Antifa
Der Schwarze Kanal
Antiberliner
-
Neu: Antiberliner Jubiläumsausgabe
Pünktlich zum fünften Geburtstag erscheint die 25. Ausgabe des Antiberliners. Ihr Schwerpunkt behandelt die sogenannte Extremismustheorie, die im Zuge der diskursiven Gleichsetzung von rechter Gewalt und linker Militanz wieder Einzug in die Debatten fand. Linke Militanz ist auch das…
Weiter Lesen
Aktuelles und Hintergrundinfos
-
Venezuela: Neuer Doku-Film
In ihrem neuen Film beleuchten Dario Azzellini und Oliver Ressler die fortschreitende Basisorganisierung im bolivarischen Prozess von Venezuela. Exemplarisch besuchen sie drei der 30.000 Consejos Comunales (Kommunale Räte) in denen die Bevölkerung vor Ort kollektiv in Versammlungen über…
Weiter Lesen
-
Repression gegen baskische Jugend
Am 24.11.2009 ging der spanische Staat massiv gegen die revolutionäre Jugendorganisation SEGI vor. 34 Jugendliche wurden festgenommen, Jugendzentren und Lokale durchsucht [Info].Der Repressionsschlag erfolgte nur wenige Tage, nachdem die baskische Linke eine…
Weiter Lesen
-
Barcelona: Gefangene endlich frei
In Barcelona sind die beiden Genossen Zigor und Diego nach neun Jahren Haft endlich wieder in Freiheit [Foto vom Empfang]. Sie saßen wegen Unterstützung der baskischen Organisation ETA im Knast. Sie waren langjährige politische Aktivisten in…
Weiter Lesen
-
Berlin: Neue Antifa Jugendgruppe
Das Leben in der BRD ist für viele Menschen unzumutbar: Gegen diese Gesellschaft zu rebellieren, die Menschen schon in der Schule auf eine Weise zurichtet, die für den Rest des Lebens eine möglichst effektive Ausbeutung garantiert, die in anderen…
Weiter Lesen
-
Recherche-Heft zu Nazis in Berlin
Die Recherche-Broschüre Fight.Back ist mit einer neuen Ausgabe erschienen. Fight.Back ist ein Fachblatt für die antifaschistische Praxis und wird seit 2001 von unabhängigen Berliner Antifagruppen herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an alle, die sich mit den Erscheinungsformen der extremen…
Weiter Lesen
-
Aktionen 3+12 wenn Todesurteil
Der US-amerikanische Journalist und ehemalige Aktivist der Black Panther Party Mumia Abu-Jamal kämpft seit den 60er Jahren gegen Kapitalismus und Krieg. Wegen angeblichen Polizistenmord soll er hingerichtet werden, wobei nie ein "fairer" Prozess stattgefunden hat. Im…
Weiter Lesen
-
Mitglied werden in der Roten Hilfe
Die Rote Hilfe ist eine strömungsübergreife Solidaritäts- und Antirepressionsorganisation. Sie informiert über Verfolgung gegen Linke in der BRD und international. Zudem unterstützt sie Personen, die von Repression betroffen sind. Sie steht euch mit Beratung, anwaltlicher Betreuung…
Weiter Lesen
-
Bundeswehr raus aus Afganistan!
Deutschland führt Krieg in Afghanistan. Krieg um Rohstoffe, um neue Absatzmärkte zu erschließen und den Einfluss Deutschlands in der Welt zu sichern. Die BRD ist drittgrößter Waffenexporteur weltweit: Deutsche Konzerne wie ThyssenKrupp, EADS, MAN, HDW-Werft, Rheinmetall AG…
Weiter Lesen
-
Broschüre: Wir bleiben alle - 2009
Die Berliner Kampagne Wir bleiben alle hat pünktlich zu den Action Weeks eine neue, kostenlose Broschüre herausgebracht. Die Broschüre richtet sich gegen steigende Mieten, die Verdrängung von Menschen mit geringen Einkommen und…
Weiter Lesen
-
Doku-Film: Uno di noi
Die AntifaschistInnen vom Polit-Cafè Azzoncao und der Antifajugend Bochum dokumentieren in einem fast halbstündigen Film die Morde an sieben Genossen, die in den letzten Jahren durch neofaschistische Übergriffe ihres Lebens beraubt wurden. Ausgangspunkt ihres Films ist ein…
Weiter Lesen
-
Debatte: Krise, Protest, Widerstand
Wir dokumentieren einen Beitrag des Historikers und Sozialforschers Karl Heinz Roth unter dem Titel Globale Krise – Globale Proletarisierung – Gegenperspektiven.Der Beitrag beschreibt wissenschaftlich, ausführlich und doch kompakt und verständlich die Hintergründe…
Weiter Lesen
-
70 Jahre Widerstand gegen Franco
Im April 2009 fand in Berlin eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Venceremos. 1939-2009: 70 Jahre Spanischer Bürgerkrieg und seine Folgen" statt.Der ehemalige Spanienkämpfer Josef Eisenbauer berichtete, was ihn mit 19 Jahren zu den Internationalen Brigaden…
Weiter Lesen
Unterstützt die Gefangenen
-
Solidarität: Freiheit für Marina
Eine Freundin und Genossin aus Barcelona sitzt seit November 2006 in Frankreich in Haft. Marina soll die baskische Untergrundorganisation ETA in ihrem Kampf für Unabhängigkeit und Sozialismus unterstützt haben. Sie war lange Jahre Aktivistin…
Weiter Lesen
-
Freiheit für die Straßburg-Gefangenen
Im April 2009 demonstrierten in Straßburg zehntausende gegen ein Gipfeltreffen der NATO [Indy]. Der Protest wurde in ein Industriegebiet verbannt wurde. Bei militanten Aktionen wurde ein deutsch-französischer Grenzposten in Brand gesetzt; ebenso erging es…
Weiter Lesen
Die nächsten Termine
- Keine Termine



Antifaschistisches INFO-Blatt Nr. 85 Im Schwerpunkt geht es um die die kirchliche Rechte. Es wird ein Bogen gespannt von den gut aufgestellten Evangelikalen, die...
T-Shirt: Solidarität - Freiheit für Yunus & RigoSeit dem 1. Mai sitzen Yunus und Rigo in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen einen Molotovcocktail auf Polizeibeamte...
Shirt Girls Cut: Solidarität - Freiheit für Yunus & RigoSeit dem 1. Mai sitzen Yunus und Rigo in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen einen Molotovcocktail...