03. Dezember 2009
Das Leben in der BRD ist für viele Menschen unzumutbar: Gegen diese Gesellschaft zu rebellieren, die Menschen schon in der Schule auf eine Weise zurichtet, die für den Rest des Lebens eine möglichst effektive Ausbeutung garantiert, die in anderen Ländern Kriege führt und in der es unerträglich viele Nazis gibt, ist also mehr als gerecht. Und Niemand muss dabei allein bleiben.
Seit November 2009 trifft sich in Berlin eine neue, offene Jugendantifa. Wenn Ihr mitmachen wollt, schaut vorbei: Montags 18 Uhr in der Köpi.
Auch beinahe 65 Jahre nach Ende des deutschen Faschismus sind Nazis in
Deutschland eine mörderische Realität. Seit 1990 sind über 200 Menschen
von Nazis ermordet worden, weil sie nicht in ihr beschränktes Weltbild
passten, weil sie keinen deutschen Pass hatten, weil sie Linke waren, weil
sie Obdachlos, Homosexuell oder halt zur falschen zeit am falschen Ort
waren. In Friedrichshain wurde vor einigen Monaten ein junger Mann von
vier Nazis fast totgeschlagen, in Dresden eine junge Ägypterin in einem
Gericht erstochen, Motiv des Täters: Hass auf Nichtdeutsche. In vielen
Gegenden Deutschlands können sich alternativ aussehende Menschen oder
Migranten, aus Angst in Konflikte mit Nazis zu geraten, nicht frei auf der
Straße bewegen. Auch in Berlin existieren einige solche „No-Go-Areas“. Bei
der Bundestagswahl im September konnte die neofaschistische NPD über
750.000 Erststimmen erlangen und erhält vom Staat damit eine fette
Wahlkampfkostenrückerstattung. Dabei ist dies nur die Spitze des Eisbergs.
Verschiedene Studien der letzten Jahre beziffern die Zustimmungswerte für
rassistische Inhalte auf etwa 20-25% der Befragten. Grund genug also dem
etwas entgegen zu setzen!
Menschenzucht verboten! - Aber nicht, wenn das Labor Schule heißt.
Die Schule im Kapitalismus hat die Aufgabe Kinder und Jugendliche zu
gehorsamen Menschen zu erziehen, die nichts hinterfragen und denen kaum
Raum gegeben wird, eigene Gedanken zu spinnen. Das geschieht nach dem
einfachen Prinzip von Belohnen und Bestrafen. Anerkennung bekommt, wer
gute Noten schreibt. Diese erzielt Mensch am besten durch einfaches
Nachplappern der Dinge, welche der Lehrkörper vorgibt. Kritisches
Hinterfragen des Lehrstoffes – auf dessen Inhalt wir eh keinen Einfluss
haben – ist nicht gewünscht. Zweimal im Jahr wird die eigene Leistung dann
auf einem Blatt Papier niedergeschrieben, welches uns einteilt in
wertvolle und unbrauchbare Menschen und unseren späteren Werdegang
vorzeichnet.
Die heutige Schule ist ein Ort der Selektion und schon in der 6.Klasse
wird festgelegt, ob wir unterstützenswert sind oder nicht. Hier heißt es:
Hauptschule, Realschule oder Gymnasium...
Nur letzteres wird (teilweise) gefördert; der Rest ist gerade noch gut
genug für 1-Euro Jobs oder unbezahlte Praktika. Das ganze (Schul)system
zielt letztlich nur darauf ab, uns zu braven Konsumenten und Untertanen zu
erziehen. Kinder werden früher eingeschult, früher aus der Schule
entlassen und später in Rente geschickt, damit sie mehr Lebenszeit mit
Arbeit verbringen, um sich möglichst gut verwerten zu lassen.
In einer Gesellschaft, wo Schulbücher selbst bezahlt werden müssen, aber
gleichzeitig Milliarden von Euro für bankrotte Banken zur Verfügung
gestellt werden, in der die Reichen immer reicher und die Armen immer
ärmer werden, obwohl der gesellschaftliche Reichtum immer größer wird, wo
deutsche Soldaten im Ausland wieder töten, wo Grundrechte immer mehr
beschnitten werden, in einer solchen Gesellschaft läuft etwas grundlegend
schief. Zeit dem etwas entgegenzusetzen!
Allein machen sie dich ein.
Damit dies nicht so bleibt, damit wir irgendwann in einer freien
Gesellschaft leben können, in der es um den Menschen und dessen
Bedürfnisse geht und nicht um seine Verwertbarkeit, müssen wir uns gegen
diese Zustände wehren. Da es allein sehr schwer ist sich zu engagieren,
müssen wir uns zusammenschließen. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam
können wir - zumindest im Kleinen - dieser Logik den Kampf ansagen. Aus
diesem Grund sollten wir uns gemeinsam mit anderen jungen, linken Menschen
zusammenschließen, um etwas zu tun: Gegen Nazis, gegen Krieg und
Kapitalismus. Wenn Du dies so ähnlich siehst und Du auch genug von diesen
Zuständen hast, dann mach mit bei der sich gerade gründenden Jugend
Antifa.
Wir treffen uns jeden Montag um 18 Uhr in der Köpi Köpenicker Str.
137 (nähe Ostbahnhof). Das erste Treffen findet am 30.11. statt.
Kontakt: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Mach mit bei der neuen Jugendantifa!
Zusammen heben wir die Welt aus den Angeln!
Berlin: Neue Antifa Jugendgruppe

Seit November 2009 trifft sich in Berlin eine neue, offene Jugendantifa. Wenn Ihr mitmachen wollt, schaut vorbei: Montags 18 Uhr in der Köpi.
Allein machen sie dich ein - Neue Jugendantifa Gruppe gründet sich!
No Nazis - NowhereAuch beinahe 65 Jahre nach Ende des deutschen Faschismus sind Nazis in
Deutschland eine mörderische Realität. Seit 1990 sind über 200 Menschen
von Nazis ermordet worden, weil sie nicht in ihr beschränktes Weltbild
passten, weil sie keinen deutschen Pass hatten, weil sie Linke waren, weil
sie Obdachlos, Homosexuell oder halt zur falschen zeit am falschen Ort
waren. In Friedrichshain wurde vor einigen Monaten ein junger Mann von
vier Nazis fast totgeschlagen, in Dresden eine junge Ägypterin in einem
Gericht erstochen, Motiv des Täters: Hass auf Nichtdeutsche. In vielen
Gegenden Deutschlands können sich alternativ aussehende Menschen oder
Migranten, aus Angst in Konflikte mit Nazis zu geraten, nicht frei auf der
Straße bewegen. Auch in Berlin existieren einige solche „No-Go-Areas“. Bei
der Bundestagswahl im September konnte die neofaschistische NPD über
750.000 Erststimmen erlangen und erhält vom Staat damit eine fette
Wahlkampfkostenrückerstattung. Dabei ist dies nur die Spitze des Eisbergs.
Verschiedene Studien der letzten Jahre beziffern die Zustimmungswerte für
rassistische Inhalte auf etwa 20-25% der Befragten. Grund genug also dem
etwas entgegen zu setzen!
Menschenzucht verboten! - Aber nicht, wenn das Labor Schule heißt.
Die Schule im Kapitalismus hat die Aufgabe Kinder und Jugendliche zu
gehorsamen Menschen zu erziehen, die nichts hinterfragen und denen kaum
Raum gegeben wird, eigene Gedanken zu spinnen. Das geschieht nach dem
einfachen Prinzip von Belohnen und Bestrafen. Anerkennung bekommt, wer
gute Noten schreibt. Diese erzielt Mensch am besten durch einfaches
Nachplappern der Dinge, welche der Lehrkörper vorgibt. Kritisches
Hinterfragen des Lehrstoffes – auf dessen Inhalt wir eh keinen Einfluss
haben – ist nicht gewünscht. Zweimal im Jahr wird die eigene Leistung dann
auf einem Blatt Papier niedergeschrieben, welches uns einteilt in
wertvolle und unbrauchbare Menschen und unseren späteren Werdegang
vorzeichnet.
Die heutige Schule ist ein Ort der Selektion und schon in der 6.Klasse
wird festgelegt, ob wir unterstützenswert sind oder nicht. Hier heißt es:
Hauptschule, Realschule oder Gymnasium...
Nur letzteres wird (teilweise) gefördert; der Rest ist gerade noch gut
genug für 1-Euro Jobs oder unbezahlte Praktika. Das ganze (Schul)system
zielt letztlich nur darauf ab, uns zu braven Konsumenten und Untertanen zu
erziehen. Kinder werden früher eingeschult, früher aus der Schule
entlassen und später in Rente geschickt, damit sie mehr Lebenszeit mit
Arbeit verbringen, um sich möglichst gut verwerten zu lassen.
In einer Gesellschaft, wo Schulbücher selbst bezahlt werden müssen, aber
gleichzeitig Milliarden von Euro für bankrotte Banken zur Verfügung
gestellt werden, in der die Reichen immer reicher und die Armen immer
ärmer werden, obwohl der gesellschaftliche Reichtum immer größer wird, wo
deutsche Soldaten im Ausland wieder töten, wo Grundrechte immer mehr
beschnitten werden, in einer solchen Gesellschaft läuft etwas grundlegend
schief. Zeit dem etwas entgegenzusetzen!
Allein machen sie dich ein.
Damit dies nicht so bleibt, damit wir irgendwann in einer freien
Gesellschaft leben können, in der es um den Menschen und dessen
Bedürfnisse geht und nicht um seine Verwertbarkeit, müssen wir uns gegen
diese Zustände wehren. Da es allein sehr schwer ist sich zu engagieren,
müssen wir uns zusammenschließen. Gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam
können wir - zumindest im Kleinen - dieser Logik den Kampf ansagen. Aus
diesem Grund sollten wir uns gemeinsam mit anderen jungen, linken Menschen
zusammenschließen, um etwas zu tun: Gegen Nazis, gegen Krieg und
Kapitalismus. Wenn Du dies so ähnlich siehst und Du auch genug von diesen
Zuständen hast, dann mach mit bei der sich gerade gründenden Jugend
Antifa.
Wir treffen uns jeden Montag um 18 Uhr in der Köpi Köpenicker Str.
137 (nähe Ostbahnhof). Das erste Treffen findet am 30.11. statt.
Kontakt: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Mach mit bei der neuen Jugendantifa!
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Schwerpunkte der 31. Ausgabe des Antiberliners sind die Schuldenkrise, aber auch das doppelgesichtige Verhältnis des Staates zu sozialen Bewegungen wie Occupy, S21, Anti-Atom und anderen. Außerdem befasst sich ein Artikel mit weiblichen Rollenklischees im Profisport. Auf der Antifa-Seite wird…
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Der Sommer neigt sich dem Ende und der Herbst klopft bereits an die Tür. Viele tauschen T-Shirts gegen Pulli und Jacke - oder gegen die neuen Kapuzenpullis vom Antifa Versand Red Stuff. Zuerst gab es die…
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Hintergrundinfos und Broschüren
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Zwei Schritte vor in Dortmund
Auswertung von Dortmund stellt sich quer zu den Protesten gegen den Neonaziaufmarsch zum sog. „nationalen Antikriegstag“ am 3. September 2011 [Text als PDF].Am 3. September 2011 zogen mehrere hundert Neonazis durch die Dortmunder…
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Kampangne: War starts here
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Vor 70 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion. Für die dortige Bevölkerung begann ein fast vierjähriger Überlebenskampf: Die "jüdisch-bolschewistische" Staats- und Gesellschaftsordnung sollte ausgerottet werden. Die Sowjetbürger waren den den Jagd- und Mordkommandos der Wehrmacht ausgesetzt.…
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Broschüre zu den "G 20" (PDF)
Im Oktober 2011 erschien in Rahmen der Mobilisierung zur überregionalen antikapitalistischen Demonstration am 5.11.2011 in Freiburg eine Broschüre zur Thematik. Auf 16 Seiten wird die Rolle der G20 beleuchtet, die Auswirkungen dieser Politik und die Gegenbewegung…
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Heft zu Krieg, Krise & Kapitalismus
Deutschland führt seit Langem wieder Krieg. Die Bundeswehr ist aktuell mit über 6 500 Soldaten weltweit an Kriegseinsätzen beteiligt. In Afghanistan, im Kosovo und vor der Küste Somalias setzt sie die Interessen des deutschen Kapitals durch und sichert den…
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Neu: Heft zum Afghanistan-Krieg
Anlässlich der Mobilisierung gegen die SiKo und die Mandatsverlängerung 2011 gibt es eine Neuauflage einer Broschüre zum Afghanistankrieg [PDF]. Das Heft - erstmalig im Jahr 2008 erschienen - beschäftigt sich unter anderem mit der aktuellen Situation in Afghanistan,…
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Nach drei Jahren Solidaritätsarbeit und der Verurteilung von Axel, Florian und Oliver wegen versuchter Brandstiftung an Bundeswehr-LKW im Berliner mg-Prozess legt das Einstellungsbündnis sein Resümee vor. Die Soli-Gruppe beschreibt unter anderem die verschiedenen Linien und Fallstricke der Soli-Arbeit, die…
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Die Rote Hilfe ist eine strömungsübergreife Solidaritäts- und Antirepressionsorganisation. Sie informiert über Verfolgung gegen Linke in der BRD und international. Zudem unterstützt sie Personen, die von Repression betroffen sind. Sie steht euch mit Beratung, anwaltlicher Betreuung…
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