01. September 2009
Ein Jahr und zehn Monate sind seit dem Mord an unserem Genossen Carlos vergangen. Ein Faschist hatte mit einem Jagdmesser auf ihn eingestochen, als Carlos ihn zur Rede stellte [Info]. In der Woche vom 14.-18.9. steht er nun vor Gericht. FreundInnen und GenossInnen von Carlos nehmen dies zum Anlass für eine antifaschistische Demonstration. Sie soll aller Opfer der Faschisten gedenken, die Lügen der Presse zurückweisen den Mord an Carlos als das darstellen was es war: Ein politischer Mord.
Demo: 12.9.2009, 18 Uhr, Plaza Elíptica (Madrid)
Antifa-Demonstration in Madrid zum Beginn des Prozesses gegen den Mörder von Carlos - Kein Vergeben – Kein Vergessen!
Am 11. September 2009 ist es ein Jahr und zehn Monate her, seitdem der Faschist Josué Estébanez de la Hija unseren Freund und Genossen Carlos getötet und einen weiteren Antifaschisten schwer verletzt hat. Nach langen Kämpfen seiner GenossInnen und der Solidarität aus dem gesamten spanischen Staat und international sowie nach langem Warten seiner Mutter und seiner engsten FreundInnen findet in der Woche vo 14. bis 18. September 2009 der Prozess vor der Audiencia Provincial in der Straße Santiago de Compostela, nº 98 (etwa vergleichbar mit einem bundesdeutschen Landgericht) statt.
Wir hoffen das Beste für Carlos Mutter Mavi und anderen Angehörigen sowie für die FreundInnen und GenossInnen von Carlos. Für uns wird sich nichts ändern. Wir glauen nicht an die bürgerliche Justiz und ihre Gerichte. Carlos wurde getötet, schlicht und einfach weil er Antifaschist war. Josué ist schuldig, das Leben eines 16jährigen Jugendlichen beendet zu haben, der für die Freiheit und gegen Rassismus, Faschismus und Kapitalismus kämpfte. Es war ein politischer Mord. Mit dem Gedenken an Carlos erinnern wir solidarisch an die vielen tausenden anderen Nazi-Opfer. Lasst uns die Wahrheit über die Hintergründe zum Mord auf die Straße tragen und die Lügen der bürgerlichen Presse zurückweisen.
Für uns gibt es verschiedene Schuldige: zunächst natürlich der Militärangehörige Josué, dem Mörder von Carlos. Anschließend die Regierungsadministration Delegación del gobierno, welche sich zu Komplizen der Neonazis macht, wenn sie ihnen die Erlaubnis für ihre Aufmärsche erteilt und sie mit ihrer rassistischen, homophoben, sexistischen und faschisten Hetze durch die Arbeiterviertel ziehen lässt. Zudem das spanische Militär, welches das gleiche faschistische Militär ist, das 1939 mit Unterstützung von Hitler und Mussolini ihre Waffen gegen die Bevölkerung des spanischen Staates gerichtet hat. Während der so genannten “Transición” vom Franco-Regime zur parlamentarischen Demokratie in Spanien gab es im Militär keine Entnazifizierung. Noch immer ist das Militär ein Rückzugsgebiet für Faschisten, wo sie das Morden für einen vermeintlich demokratischen Staat erlernen. Auch die Medien tragen ihre Schuld, wenn sie stets von “Bandenkrieg” sprechen und dem Mord an Carlos den politischen Hintergrund absprechen. Und zuletzt der bürgerliche kapitalistische Staat, der das direkte Erbe der faschistischen Franco-Diktatur und der ewige Feind der Arbeiterklasse und der Bevölkerung ist.
Aus diesen Gründen rufen wir für eine Demonstration am 12. September 2009 in Madrid auf. Eingeladen sind alle, die an Carlos und alle anderen Opfer neonazistischer Gewalt erinnern wollen.
Carlos: Keine Vergeben! Kein Vergessen!
Das größte Gedenken ist den Kampf fortzuführen
Madrid wird das Grab der Faschisten sein
Madrid: Internationale Antifa-Demo

Demo: 12.9.2009, 18 Uhr, Plaza Elíptica (Madrid)
Antifa-Demonstration in Madrid zum Beginn des Prozesses gegen den Mörder von Carlos - Kein Vergeben – Kein Vergessen!
Am 11. September 2009 ist es ein Jahr und zehn Monate her, seitdem der Faschist Josué Estébanez de la Hija unseren Freund und Genossen Carlos getötet und einen weiteren Antifaschisten schwer verletzt hat. Nach langen Kämpfen seiner GenossInnen und der Solidarität aus dem gesamten spanischen Staat und international sowie nach langem Warten seiner Mutter und seiner engsten FreundInnen findet in der Woche vo 14. bis 18. September 2009 der Prozess vor der Audiencia Provincial in der Straße Santiago de Compostela, nº 98 (etwa vergleichbar mit einem bundesdeutschen Landgericht) statt.
Wir hoffen das Beste für Carlos Mutter Mavi und anderen Angehörigen sowie für die FreundInnen und GenossInnen von Carlos. Für uns wird sich nichts ändern. Wir glauen nicht an die bürgerliche Justiz und ihre Gerichte. Carlos wurde getötet, schlicht und einfach weil er Antifaschist war. Josué ist schuldig, das Leben eines 16jährigen Jugendlichen beendet zu haben, der für die Freiheit und gegen Rassismus, Faschismus und Kapitalismus kämpfte. Es war ein politischer Mord. Mit dem Gedenken an Carlos erinnern wir solidarisch an die vielen tausenden anderen Nazi-Opfer. Lasst uns die Wahrheit über die Hintergründe zum Mord auf die Straße tragen und die Lügen der bürgerlichen Presse zurückweisen.
Für uns gibt es verschiedene Schuldige: zunächst natürlich der Militärangehörige Josué, dem Mörder von Carlos. Anschließend die Regierungsadministration Delegación del gobierno, welche sich zu Komplizen der Neonazis macht, wenn sie ihnen die Erlaubnis für ihre Aufmärsche erteilt und sie mit ihrer rassistischen, homophoben, sexistischen und faschisten Hetze durch die Arbeiterviertel ziehen lässt. Zudem das spanische Militär, welches das gleiche faschistische Militär ist, das 1939 mit Unterstützung von Hitler und Mussolini ihre Waffen gegen die Bevölkerung des spanischen Staates gerichtet hat. Während der so genannten “Transición” vom Franco-Regime zur parlamentarischen Demokratie in Spanien gab es im Militär keine Entnazifizierung. Noch immer ist das Militär ein Rückzugsgebiet für Faschisten, wo sie das Morden für einen vermeintlich demokratischen Staat erlernen. Auch die Medien tragen ihre Schuld, wenn sie stets von “Bandenkrieg” sprechen und dem Mord an Carlos den politischen Hintergrund absprechen. Und zuletzt der bürgerliche kapitalistische Staat, der das direkte Erbe der faschistischen Franco-Diktatur und der ewige Feind der Arbeiterklasse und der Bevölkerung ist.
Aus diesen Gründen rufen wir für eine Demonstration am 12. September 2009 in Madrid auf. Eingeladen sind alle, die an Carlos und alle anderen Opfer neonazistischer Gewalt erinnern wollen.
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