02. Juli 2009
Brennende Autos, Straßenschlachten, prügelnde Polizisten und Massenproteste: Deutsche Medien berichten begeistert über den Iran. Doch welchen Part spielt die Linke innerhalb der Proteste? Die Veranstaltung "Der Aufstand im Iran, die Medien, die Linke und der Imperialismus" soll Antworten auf diese Frage geben. Interview zur Revolte
Es diskutieren:
Veranstaltung zum Iran in Berlin: 6.7.09 | 19.30 Uhr | Kato
Action Weeks in Teheran: Der Aufstand im Iran, die Medien, die Linke und der Imperialismus
Info-Veranstaltung am 6. Juli (Mo) | 19:30 | Kato (U-Bhf. Schlesisches Tor)
Brennende Autos, wüste Straßenschlachten, prügelnde Bullenhorden und Massenproteste. Seit den Wahlen sind "Action Weeks" im Iran. Hunderttausende protestieren gegen angebliche Wahlfälschungen und für eine "Reform" der islamischen Republik. Es gibt Tote und viele Verhaftete. Vor allem Jugendliche beteiligen sich an der Revolte.
Immer wieder kommt es zu Zusammenstößen mit der Staatsmacht. Die deutschen Medien berichten begeistert. Was woanders als "extremistische Ausschreitungen" und "sinnlose Gewalt" abgewatscht worden wäre, gilt im Fall des Irans als "Freiheitskampf" und "gelebte Demokratie". Die Proteste passen den Propagandisten des Menschenrechtsimperialismus gut ins Konzept. Durch die Nebelbombe der bürgerlichen Presse verunsichert, tut sich die radikale Linke mit einer Analyse der Ereignisse dagegen schwer.
Wir wollen deshalb gemeinsam mit Rouzbeh Taheri (Vorstand des Iranischen Kulturvereins Berlin) und Mila Massafer (Vorstand der Internationalen Liga für Menschenrechte Berlin) einen kritischen Blick auf die Protestbewegung im Iran werfen und der Frage nachgehen, welche Rolle die Arbeiterbewegung und die Linke darin spielen. Mit Rüdiger Göbel (stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung junge Welt) wollen wir einen Blick auf die Berichterstattung der deutschen Medien im Fall Iran werfen und über die geopolitische Bedeutung des Irans für die BRD reden.
Unterstützt durch:
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB]
Berliner Alternative für Solidarität & Gegenwehr [BASG]
Veranstaltung: Proteste im Iran

Es diskutieren:
- Rouzbeh Taheri (Iranischer Kulturverein Berlin)
- Mila Massafer (Internationale Liga für Menschenrechte)
- Rüdiger Göbel (Tageszeitung junge Welt) wirft einen kritischen Blick auf die Berichterstattung der deutschen Medien.
Veranstaltung zum Iran in Berlin: 6.7.09 | 19.30 Uhr | Kato
Action Weeks in Teheran: Der Aufstand im Iran, die Medien, die Linke und der Imperialismus
Info-Veranstaltung am 6. Juli (Mo) | 19:30 | Kato (U-Bhf. Schlesisches Tor)
Brennende Autos, wüste Straßenschlachten, prügelnde Bullenhorden und Massenproteste. Seit den Wahlen sind "Action Weeks" im Iran. Hunderttausende protestieren gegen angebliche Wahlfälschungen und für eine "Reform" der islamischen Republik. Es gibt Tote und viele Verhaftete. Vor allem Jugendliche beteiligen sich an der Revolte.
Immer wieder kommt es zu Zusammenstößen mit der Staatsmacht. Die deutschen Medien berichten begeistert. Was woanders als "extremistische Ausschreitungen" und "sinnlose Gewalt" abgewatscht worden wäre, gilt im Fall des Irans als "Freiheitskampf" und "gelebte Demokratie". Die Proteste passen den Propagandisten des Menschenrechtsimperialismus gut ins Konzept. Durch die Nebelbombe der bürgerlichen Presse verunsichert, tut sich die radikale Linke mit einer Analyse der Ereignisse dagegen schwer.
Wir wollen deshalb gemeinsam mit Rouzbeh Taheri (Vorstand des Iranischen Kulturvereins Berlin) und Mila Massafer (Vorstand der Internationalen Liga für Menschenrechte Berlin) einen kritischen Blick auf die Protestbewegung im Iran werfen und der Frage nachgehen, welche Rolle die Arbeiterbewegung und die Linke darin spielen. Mit Rüdiger Göbel (stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung junge Welt) wollen wir einen Blick auf die Berichterstattung der deutschen Medien im Fall Iran werfen und über die geopolitische Bedeutung des Irans für die BRD reden.
Unterstützt durch:
Antifaschistische Linke Berlin [ALB]
Antifaschistische Revolutionäre Aktion Berlin [ARAB]
Berliner Alternative für Solidarität & Gegenwehr [BASG]
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