Antifa

04. Juli 2011

Aktionskonferenz in Dortmund

Seit 2005 führen Neonazis in Dortmund einen Aufmarsch zum sog. "Nationalen Antikriegstag" durch. Nach der jährlichen Neonaziveranstaltung in Dresden ist dies der zweite zentrale Aufmarsch der Neonazis in der BRD. Bestärkt durch die Erfolge der antifaschistischen Bewegung in Dresden plant das Bündnis Dortmund Stellt Sich Quer! in diesem Jahr Blockaden gegen die Nazis.

16. Juli 2011: Mobilisierungs- und Aktionskonferenz in Dortmund
11-18 Uhr | ver.di-Haus Dortmund | Königswall 36 (gegenüber HBF)

Infos hier: www.dortmundquergestellt.de | Facebook | Twitter | Termine
 
28. Juni 2011

[B] 2.500 auf Demo gegen Nazis

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin
Dienstag, dem 28. Juni 2011 gab es eine Demonstration mit bis zu 2.500 Teilnehmern durch Berlin-Kreuzberg. Anlass waren die Nazi-Brandanschläge auf linke Wohnprojekte und Einrichtungen. Die Demo stand unter dem Motto: »Gegen Naziterror - Linke Strukturen verteidigen!« Am Heinrichplatz im alten Postbezirk Kreuzberg 36 startete die Demonstration mit Redebeiträgen u.a. wurde sich mit den angegriffenen Objekten solidarisiert und klar gezeigt, dass man sich von einer herbeihalluzinierten Gewaltspiralen-Debatte nicht spalten lässt. Die Demo ging über die Oranienstraße und Skalitzer Straße zum Tommy-Weisbecker-Haus.

Die Demonstration war kraftvoll und bestätigte viele Menschen, den Nazis in Berlin weiter den Kampf anzusagen. Egal ob Rechtspopulisten von »Pro Berlin«, der NPD oder den Brandstiftern vom »Nationalen Widerstand Berlin«. Um den Neonazis auch in »ihrer Homezone« auf die Pelle zu rücken, wird es am Freitag, den 8. Juli 2011 im Berliner Ortsteil Schöneweide eine Antifa-Demo geben.

Fotos: [hier] & [hier]


Tags:  2011, Berlin, Antifa, Demo, Kreuzberg, Nazis, Anschläge, Tommy-Weisbecker-Haus

 
27. Juni 2011

Datenskandal in Dresden

In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass am 19.02.2011 im Stadtgebiet Dresden eine großflächige Funkzellenabfrage durch die sächsische Polizei erfolgte. Dadurch gelangten die Dresdner Ermittlungsbehörden an über eine Millionen Handy-Datensätze, die vermutlich auch gespeichert und verarbeitet wurden. Die Polizei erfasste die  Bewegungsprofile sämtlicher Mobiltelefone sowie eingehende und ausgehende Telefonverbindungen und sms.

Dies kommt einer Rasterfahndung per Handy gleich und stellt eine Kriminalisierung jeglichen antifaschistischen Engagements und einen massiven Angriff auf die Demonstrationsfreiheit und Grundrechte aller dar, erinnert es doch an die Methoden eines Überwachungsstaates. Der zuständige Polizeichef Dresdens wurde bereits von seinen Aufgaben entbunden.

Kampagne von Dresden Nazifrei gegen den Datenskandal: mehr
Presse: MDR | DNN | SpOn | FAZ | taz | Indy | DD-tv | FP

 
27. Juni 2011

Antifa-Demo nach Nazi-Anschlägen

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin
In der Nacht zu Montag, 27.06.2011, fanden mindestens fünf Brandanschläge auf linke Projekte in Berlin statt. Die Neonazis, die für diese Anschläge verantwortlich zu machen sind, nahmen dabei die Gefährdung von Menschenleben in Kauf. Da sie auch drei Wohnhäuser anzündeten, ist es nur dem Zufall zu verdanken, dass niemand ums Leben kam. Betroffen sind der Antifa-Laden »Red Stuff«, das Tommy-Weisbecker-Haus, Wohnprojekte in der Lottumstraße und der Kastanienallee im Prenzlauer Berg und das »Anton-Schmaus Haus« der Jugendorganisation Die Falken.

Die Brandanschläge auf Wohnhäuser in denen Menschen schlafen, müssen als Mordversuch verstanden werden. Alle angegriffenen Projekte wurden im Vorfeld auf Outinglisten des »Nationalen Widerstands Berlin« (NW) genannt. Die Anschläge fanden koordiniert statt, nachdem über ein Rundschreiben des NW Berlin, ein Startsignal gegeben wurde.

Wir werden diese Neonaziangriffe nicht unkommentiert stehen lassen. Gerade angesichts der mörderischen Qualität der neonazistischen Bedrohung ist ihre Bekämpfung notwendig. Deshalb wird es morgen Abend eine Demo zum Tommy-Haus geben.

Antifa-Demo: Dienstag, 28.06.2011 | 19 Uhr | Heinrichplatz (Kreuzberg)
Plakat zum download und verteilen: [hier]

Presse: jW IjW IIStörungsmelder | dapdNDTAZBlZrbbTgsp


Tags:  2011, Berlin, Anschläge, Nazis, Red Stuff, Tommy-Weisbecker-Haus, Falken

 
20. Juni 2011

Vor 70 Jahren: Krieg gegen die SU

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin
Vor 70 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion. Für die dortige Bevölkerung begann ein fast vierjähriger Überlebenskampf: Die "jüdisch-bolschewistische" Staats- und Gesellschaftsordnung sollte ausgerottet werden. Die Sowjetbürger waren den den Jagd- und Mordkommandos der Wehrmacht ausgesetzt. Doch nach der Wehrmacht kamen die bestialistischen Mörder aus "Sicherheitsdienst", Waffen-SS und den sog. "Einsatzgruppen". Sie wüteten unter der Zivilbevölkerung und organisierten den Massenmord an Juden, Sinti und Roma. Ganze Landstriche insbesondere in Belarus und der Ukraine wurden niedergebrannt und millionen Menschen zur Sklavenarbeit nach Deutschland verbracht. In hunderten Ortschaften errichteten die Nazis Ghettos, insbesondere für die jüdische Bevölkerung. Wer dort bereits nicht verhungerte wurde in Konzentrations- oder Vernichtungslager deportiert und ermordet.

Das Ausmaß der Zerstörung lässt sich kaum in Worte fassen. Bis zu 22.000.000 Sowjetbürger wurden während des Krieges getötet. Millionen weitere wurden zerstümmelt, obdach- und mittellos oder verloren ihre Familien. Allein im Zuge der Blockade von Leningrad kamen über eine Millionen Menschen ums leben. Die Rote Armee zerschmetterte in entscheidenden Schlägen den Nazi-Agressor, insbesondere in der Schlacht um Stalingrad (1942/43) und die Schlacht am Kursker Bogen (Juli 1943). Die Kriegswende setzte ein, noch lange bevor die USA und Großbritannien eine sog. Zweite Front gegen die Wehrmacht eröffneten.

Auf einem Denkmal für getötete Rotarmisten in Wien heißt es: Ewiger Ruhm den Helden der Roten Armee, die gefallen sind im Kampf gegen die deutsch-faschistischen Landräuber - für die Freiheit und Unabhängigkeit der Völker Europas.


Tags:  2011, 1941, Zweiter Weltkrieg, Faschismus, Krieg, Sowjetunion, Rote Armee, Wehrmacht, SS, Befreiung, Gedenken

 
18. Juni 2011

Berlin: Den braunen Mob gestoppt 

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin
Mehrere hundert Menschen demonstrierten am 17. Juni gegen Neonazis und Rechtspopulisten. In Berlin-Mitte gab es Proteste gegen knapp 60 NPD-Aktivisten, die nur unter Polizeischutz ihre Kundgebung abhalten konnten. Doch letztlich musste sie nach Stein-, Flaschen- und Wasserbombenwürfen abgebrochen werden. Wie am 14. Mai in Kreuzberg, traten die Neonazis und ihr Anmelder Sebastian Schmidtke die Flucht in den U-Bahnhof an. Fotos von den Nazis: Antifa-Recherche

In Berlin-Friedrichshain hielt die rechtspopulistische und rassistische Mini-Partei Pro Deutschland unter Protesten von ca. 200 Menschen eine Kundgebung ab – auch hier gab es immer wieder Probleme für die Pro-Anhänger. In Dresden waren ca. 250 Neonazis dem laustarken Protest von Nazi-Gegnern ausgesetzt. Es gelang ihnen nicht die Veranstaltung störungsfrei abzuhalten.

Der 17. Juni hat gezeigt, dass es in Berlin keine rechte Veranstaltung ohne Proteste gibt. Die Erfolge der letzten Anti-Nazi-Aktionen haben spürbar mehr Leute motiviert gegen Rechts auf die Straße zu gehen.

Presse: taz |jW | rbb | Tgsp | MoPo | SZ | redglobe | MOZ
Bilder: I | II | III | IV | V | VI | VII (Anti-NPD) • I (Anti-Pro)
 
16. Juni 2011

»Es hagelt Ermittlungsverfahren«

Sachsens Polizei und Justiz holen mittels Terrorparagraphen zum großen Schlag gegen AntifaschistInnen aus. Ein Gespräch mit Lars Laumeyer, Antifaschistische Linke Berlin [ALB]. Das Gespräch erschien erstmalig in der Tageszeitung junge Welt am 16.06.2011.


Tags:  2011, ALB, Interview, Antifaschistische Linke Berlin, Dresden, Repression, Dresden Nazifrei


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15. Juni 2011

17.6.2011 - Neonazis in Berlin-Mitte

geschrieben von Antifaschistische Linke Berlin
Morgen am 17. Juni versuchen Neonazis wieder eine heimlich organisierte öffentliche Veranstaltung in Berlin durchzuführen. Wie bereits am 14. Mai 2011 in Kreuzberg verheimlicht die Polizei den Kundgebungsort und spielt damit den Nazis in die Hände: Gegenproteste werden massiv erschwert und AnwohnerInnen können sich nicht darauf vorbereiten, sich selbst vor den Nazis zu schützen.

Erst auf Nachfrage bestätigte die Berliner Polizei überhaupt, dass es am 17. Juni eine Kundgebung der NPD geben wird. Den genauen Ort hält sie allerdings weiterhin geheim - im Gespräch war ursprünglich der Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin Mitte. Ausgerechnet an dem Platz, der nach der von Rechten ermordeten Rosa Luxemburg benannt wurde, eine solche Aktion durchführen zu wollen, erscheint als zusätzliche Provokation.

Die Parole ist und bleibt: Berlin bleibt Rot!
Raus auf die Straße gegen Neonazis!


Antifa-Treffpunkt: Freitag | 17.6. | 17.30 | Rosa-Luxemburg Platz

Achtet auf weitere Ankündigungen auf antifa.de

Presse: ND | taz I | taz II | MOZstoerungsmldTgspjW
 
12. Juni 2011

Widerstandskämpfer verstorben

Am 7. Juni 2011 starb in Paris der Kommunist, Widerstandskämpfer, Schriftsteller und Filmschaffende Jorge Semprún (auf dem Bild im ehemaligen KZ Buchenwald).
Vor den spanischen Faschisten flüchtete er nach Frankreich und kämpfe dort mit der Résistance gegen die Nazis. Die SS verhaftete und deportierte ihn ins KZ Buchenwald. Er überlebte die KZ-Hölle und ging über Paris zurück nach Spanien. Dort kämpfte er in der Illegalität mit der Kommunistischen Partei gegen die faschistische Franco-Diktatur. Später wechselte er ins sozialdemokratische Lager und publizierte zahlreiche Bücher und Filme.

Rede von Jorge Semprún bei Feiern zur Befreiung des KZ Buchenwald
 
07. Juni 2011

Gedenken an Leningrad-Blockade

Von bundesdeutscher Geschichtsschreibung weitgehend unbeachtet, jährt sich in diesem Sommer der 70. Jahrestages der Blockade der Stadt Leningrad. Bis zu einer Millionen Bürgerinnen und Bürger der Stadt starben in Folge der rund 900-tägigen Blockade zwischen 1941 und 1944 [mehr bei Wikipedia]. Weitere zehntausende Soldatinnen und Soldaten der Roten Armee starben bei Versuchen Leningrad zu befreien. Die Blockade hatte das Ziel, die Menschen der Stadt systematisch auszuhungern. Die Nazis hielten es wohl für zu verlustreich die Stadt einzunehmen und vollständig zu zerstören, wie zum Beispiel zuvor in Minsk oder Smolensk in Belarus.

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31. Mai 2011

Veranstaltungen in Lichtenberg

Im Berliner Bezirk Lichtenberg, lange Zeit neonazistische Hochburg in der Stadt, finden im Juni 2011 verschiedene Veranstaltungen statt, darunter eine Gedenkkundgebung, Filmvorführung und ein Vortrag.
Film/Gespräche zum 70. Jahretag des Überfalls auf die Sowjetunion
07.06.2011, 14 Uhr, KULTschule, Sewanstr. 43


Gedenkkundgebung zum 105. Geburtstag von Erich Rohde
Freitag, 10.06.2011, 10 Uhr, Wotanstr. 7 (nahe Freiaplatz)

Der Lichtenberger Holzarbeiter Erich Rohde (10.6.1906-15.11.1933) war aktiv beim RFB und einer illegalen KPD-Zelle. Am 10.11.1933 wurde von den Nazis beim Malen von NS-kritischen Parolen erwischt, von der SA verschleppt und fünf Tage später ermordet aufgefunden.

Vortrag zu Arbeiterwiderstand in Berlin, besonders bei ASKANIA
Dienstag, 21.06.2011, 18 Uhr, KULTschule (Sewanstr. 43)
 
28. Mai 2011

Braunschweig: Nazis stoppen am 4.6.

Am Samstag, 4. Juni 2011 planen Neonazis in Braunschweig einen Aufmarsch unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“. Dagegen organisiert sich Widerstand, unter anderem unter bei Kein Zukunft der Vergangenheit! und beim Bündnis gegen rechts Braunschweig.

Nazis am 4.6. in Baunschweig stoppen!
Aufruf | Termine | Blockaden [PDF] | twitter


Tags:  2011, Braunschweig, Antifa, Naziaufmarsch

 
27. Mai 2011

Dresden: Die Dynamik der Aufmärsche ist gebrochen

Eine Bilanz nach drei Jahren antifaschistischer Kampagne zu Dresden. Ein Hauch von Realitätsverlust wurde uns und anderen vor drei Jahren attestiert, die den stetig wachsenden Aufmarsch von Neonazis in Dresden verhindern wollten. Von den Strapazen vom Februar erholt, sind wir immer noch etwas ungläubig über das Erreichte. Nach drei Jahren antifaschistischer Kampagne gegen den Naziaufmarsch in Dresden ziehen wir nun Bilanz.

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20. Mai 2011

125. Geburtstag von H. Preuß

Die Bezirksorganisation Prenzlauer Berg der Berliner VVN-BdA erinnert anlässlich des 125. Geburtstages am 23. Mai von Heinrich Preuß mit einer Gedenkkundgebung an das Leben und Wirken dieses Widerstandskämpfers gegen das NS-Regime. Als Mitglied der Uhrig-Gruppe wurde er gemeinsam mit seinem Kampfgefährten Wilhelm Rietze am 28. August 1944 in Brandenburg-Görden mit dem Fallbeil hingerichtet wurde.

Kundgebung: 23. Mai | 17.00 Uhr | Grell- Ecke Preußstraße
 
18. Mai 2011

NBG: Demo & Festival am 28.05.

Am Samstag, 28. Mai 2011 findet in Nürnberg eine antikapitalistische Demonstration und am Abend ein Antifa-Festval statt. Unter dem Motto "Kapitalismus kennt keine Grenzen – Unser Widerstand auch nicht!" geht es los um 13 Uhr am Plärrer [Info].

Am Abend findet das 4. Antifa-Soli-Festival im Stadtteilzentrum Desi, Brückenstr. 23 statt [Info].

28.05.2011 Nürnberg: Demo (13 Uhr, Plärrer) | Festival (17 Uhr, Desi)


Tags:  2011, Nürnberg, Demo, Antifa-Festival

 Ergebnisse 61 - 75 von 636
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www.antifa-versand.de

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    Als Re­ak­ti­on auf die an­dau­ern­den Mas­sen­ver­haf­tun­gen von pro­kur­di­schen Po­li­ti­ke­rIn­nen und Aktiven in der Tür­kei wurde die Kam­pa­gne De­mo­kra­tie hin­ter Git­tern.Die Kam­pa­gne kri­ti­siert die seit Früh­jahr 2009 an­dau­ern­den Mas­sen­ver­haf­tun­gen von mehr als 8.000 Personen, darunter Bür­ger­meis­te­rIn­nen,…


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antifa - Zeitung des VVN-BdA