
|
|
| ANPI: Associazione Nazinale Partigiani d'Italia |

|
|
| Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V.
Der AKENS ist ein Zusammenschluss von HistorikerInnen, LaienforscherInnen und zeitgeschichtlich interessierten Personen. Er wurde 1983 gegründet und entstand aus dem Bedürfnis heraus, die Erforschung der nationalsozialistischen Herrschaft in Schleswig-Holstein zu intensivieren. Hierzu zählen auch die Vorgeschichte und die Entwicklung nach 1945 sowie die Vermittlung dieser Ereignisse an alle historisch interessierten Menschen im Raum Norddeutschland.
Der AKENS zählt die Unterstützung, Vermittlung und Koordination bei Forschungsvorhaben zu seinen Aufgaben, führt Veranstaltungen zur Geschichte des Nationalsozialismus durch und gibt regelmäßig die Informationen zur schleswig-holsteinischen Zeitgeschichte (ISHZ) heraus. |

|
|
| Association Nationale des Anciens Combattants de la Résistance // Nationale Vereinigung der französischen Widerstandskämpfer (ANACR) |

|
|
| ANED (Associazione nazionale ex deportati politici nei campi nazisti - nationaler Verband der Ex-Deportierten) |

|
|
| |

|
|
| Im Zentrum Amsterdams steht das Anne Frank Haus: Das Versteck, in dem Anne Frank während des zweiten Weltkriegs das bekannte Tagebuch schrieb. Dieses einzigartige Tagebuch ist Teil der ständigen Ausstellung des Museums.
Ein Besuch im Anne Frank Haus ist für Millionen von Menschen aus der ganzen Welt eine bewegende Erfahrung. Diese Seiten können Ihnen nur einen kleinen Eindruck dessen vermitteln, was Sie bei einem Besuch im Anne Frank Haus erwartet. |

|
|
| Online-Ausstellung über das nationalsozialistische Vernichtungslager |

|
|
| Die nationalsozialistische Verfolgung der Homosexuellen in Wien 1938-45 |

|
|
| Im Zuge der Recherchen für die Ausstellung »Von Navajos und Edelweißpiraten ? Unangepasstes Jugendverhalten in Köln 1933 bis 1945«, die bis zum 25. Februar 2005 im NS-Dokumentationszentrum zu sehen ist, entstand die Idee, sich intensiver mit der Musik dieser naziresistenten Jugendbewegung zu beschäftigen. Es entstand eine CD, auf der Kölner Bands Stücke der Edelweißpiraten auf ihre Art interpretieren. Dem Projekt-Team war es dabei wichtig, insbesondere jüngere, noch nicht so bekannte Kräfte der nischenreichen Kölner Musikerszene anzusprechen. |

|
|
| Begegnungsstätte im Berliner Südosten. |

|
|
| DRAFD: Verband Deutscher in der Résistance, in den Streitkräften der Antihitlerkoalition und der Bewegung "Freies Deutschland" e.V. |

|
|
| "Der Bund Sozialistischer Freiheitskämpfer und Opfer des Faschismus wurde am 12. März 1949 durch den Zusammenschluss des bereits 1947 konstituierten Bundes Sozialistischer Freiheitskämpfer und des Opferfürsorgereferates der SPÖ gegründet. Bei der Gründungsversammlung im Döblinger Arbeiterheim nahmen hundert Delegierte aus allen Wiener Bezirken und den Bundesländern teil. Zahlreiche Mandatare der SPÖ hatten sich zur Versammlung eingefunden. Der Ehrenvorsitzende der SPÖ, Karl Seitz, Bürgermeister Theodor Körner, Frauenvorsitzende Gabriele Proft und der Parteivorsitzende Dr. Adolf Schärf sprachen bei der Eröffnung der Gründungsversammlung." |

|
|
| Datenbank zum NS-Lagersystem
Nationalsozialistische Haftstätten und Lager von 1933 bis 1945. |

|
|
| |

|
|
| Ehemals "Kapitulationsmuseum": Am 8. Mai 1945 wurde in Berlin-Karlshorst mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa beendet. In der bis dahin blutigsten Auseinandersetzung der Geschichte fanden mindestens 50 Millionen Menschen den Tod. Das Streben der Nationalsozialisten nach Weltherrschaft endete in einer grenzenlosen Zerstörung, nicht zuletzt auch in Deutschland selbst. Besonders brutal wurde der Kampf zwischen den deutschen und sowjetischen Truppen geführt, sah doch die nationalsozialistische Ideologie die Vernichtung und Versklavung der slawischen Völker vor.
Das Gebäude wurde zwischen 1936 und 1938 als Offizierskasino der Pionierschule 1 der Wehrmacht errichtet. Ende April 1945 schlug im Kampf um Berlin die 5. sowjetische Stoßarmee unter Generaloberst Bersarin hier ihr Hauptquartier auf.
Deutsch-Russisches Museum
Berlin-Karlshorst
Zwieseler Straße 4/
Ecke Rheinsteinstraße
D-10318 Berlin
|

|
|
| Einleitung
Die digitale Dokumentation "Der Prozeß gegen die NS-Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militär-Tribunal (IMT) in Nürnberg, 20. November 1945 bis 1. Oktober 1946" wurde von der Stiftung Topographie des Terrors in Kooperation mit der Stiftung Deutsches Rundfunkarchiv Frankfurt am Main - Potsdam-Babelsberg und dem Imperial War Museum London erarbeitet. |

|
|
| Der Obersalzberg, seit 1923 Hitlers Feriendomizil, wurde nach 1933 zu einem zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut. Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Obersalzbergs und verbindet die Ortsgeschichte mit einer Darstellung der zentralen Erscheinungsformen der nationalsozialistischen Diktatur. |

|
|
| Die Geschichte der unter nationalsozialistischer Herrschaft errichteten Emslandlager ist großen Teilen der Bevölkerung, insbesondere der Jugend, nahezu unbekannt. Die insgesamt 15 Emslandlager hatten von 1933 bis 1945 wechselnde Funktionen. Sie dienten den Nationalsozialisten als Konzentrationslager (1933-1936), Strafgefangenenlager (1934-1945), Militärstrafgefangenenlager (1939-1945), Kriegsgefangenenlager (1939-1945), Außenlager des KZ Neuengamme (1944/45). |

|
|
| |

|
|
| Online Archiv mit Video-Interviews von Frauen und Männern, die am antifaschistischen Widerstand in verschiedenen europäischen Ländern teilgenommen haben. |

|
|
| |

|
|
| Eine Woche nach Errichtung der offenen faschistischen Diktatur in Deutschland versammelten sich etwa 40 führende kommunistische Funktionäre im Sporthaus Ziegenhals. Auf abgesicherten konspirativen Wegen waren sie hier, unweit der Stadtgrenze von Berlin, zu einer Tagung des Zentralkommittees der KPD zusammengekommen, um zu beraten, wie der Kampf gegen die faschistische Diktatur am wirksamsten zu führen sei. Es war das letzte Mal, daß der Parteivorsitzende Ernst Thälmann vor dem Zentralkommittee sprechen konnte. In seinem Referat enthüllte er den Klassencharakter des Hitlerregimes, analysierte die neuen Kampfbedingungen und legte die Anforderungen dar, die sich für die KPD, für jeden Genossen ergaben. Diese Tagung verdeutlicht, daß die KPD am konsequentestenden antifaschistischen Kampf führte, ihm Richtung und Ziel wies. |

|
|
| Auf dieser Website wollen wir die DDR-Naziszene und Antifabewegung in der DDR dokumentieren. Es lohnt sich, immer wieder mal reinzuschauen, da wir bemüht sind, sie Stück für Stück zu erweitern. |

|
|
| Fédération Internationale des Résistants (FIR)
Förderation der internationalen Widerstandskämpfer |

|
|
| Ein Teil der psychiatrischen Landes-Heil- und Pflegeanstalt Bernburg war in der Zeit des Nationalsozialismus eine der sechs "Euthanasie"-Anstalten, in denen kranke und behinderte Menschen sowie Häftlinge aus Konzentrationslagern durch Gas ermordet wurden. Die baulichen Überreste der Anlage mit der Gaskammer bilden heute den Kernbereich einer Gedenkstätte für die Opfer dieser Mordaktionen. |

|
|
| Die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ist ein Ort der Erinnerung, der politischen Bildungsarbeit, des aktiven Lernens, der Dokumentation und der Forschung. Mit einer umfangreichen Dauerausstellung, wechselnden Sonderausstellungen und einem vielfältigen Veranstaltungs- und Veröffentlichungsangebot informiert sie über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. |

|
|
| |

|
|
| Vom Frühjahr 1933 bis Sommer 1934 wurden in der ehemaligen Papierfabrik Osthofen AG vor allem politische Gegner des NS-Regimes, allen voran Mitglieder der KPD und der SPD, für einen Zeitraum von zwischen einer Woche und einem Jahr gefangen gehalten. Ab Sommer 1933 wurden verstärkt Oppositionelle aus dem Bereich der Kirche, der Adventisten, der Zeugen Jehovas und des Zentrums verhaftet und in das KZ Osthofen verschleppt. Von Anfang an war der Anteil der jüdischen Inhaftierten mit ungefähr 16% der Insassen unverhältnismäßig hoch.
1991 erwarb das Land Rheinland-Pfalz Gebäude und Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers, um darin das NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz/Gedenkstätte KZ Osthofen einzurichten. |

|
|
| Nur wenige Monate nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 erreichte im Berliner Bezirk Köpenick der Terror der Nationalsozialisten und ihrer Sturmabteilungen einen Höhepunkt.
In der Woche vom 21. bis 26. Juni 1933 wurden in einer bisher beispiellosen Sonderaktion mehrere Hundert politische Gegner aus ihren Wohnungen geholt, in die Köpenicker SA-Sturmlokale und das Amtsgerichtsgefängnis geschleppt und dort brutal misshandelt. Zahlreiche der Inhaftierten wurden im Verlauf dieser Ereignisse von den Nazis ermordet. Viele der Opfer erlagen später ihren schweren Verletzungen oder gelten seit den Juniereignissen als vermisst. Als Köpenicker Blutwoche ist das Geschehen in die Geschichte eingegangen. Der vom 5.Juni bis 19. Juli 1950 vor dem Landgericht Berlin (Ost) geführte Prozess "Plönzke und andere (Köpenicker Blutwoche)" endete mit der strengen Bestrafung der Täter.
Im ehemaligen Amtsgerichtsgefängnis Köpenick erinnert seit 1995 eine Ausstellung an die damaligen Ereignisse. Öffnungszeiten: Donnerstag: 10 -18, Führungen und Vorträge nach Vereinbarung.
Die Gedenkstätte befindet sich auf dem Hof des Amtsgerichts Köpenick. |

|
|
| Vom Lager Westerbork aus transportierten 93 Züge in der Periode 1942 bis 1944 die meisten der in den Niederlanden lebenden Juden in die Vernichtungslager in Osteuropa. Westerbork war eine Station auf dem Weg in den Tod. |

|
|
| ie Mission des Denkmals Lidice ist die Pflege standige Erinnerungsbewahrung an die Vernichtung der Gemeide Lidice und des Leidens ihrer Burger, die am 10. Juni 1942 zum Opfer der faschististischen Gewalt fielen, und die Namenbewahrung der Gemeide Lidice als ein weltweites Symbol des Opfers des Kriegsverbrechens. |

|
|
| Das Dorf Oradour im Südwesten Frankreichs wurde am 10. Juni 1940 von der Waffen-SS überfallen. Alle Männer wurde erschossen - Frauen und Kinder in ein Gebäude getrieben und verbrannt. Nur eine Dorfbewohnerin überlebte das Nazi-Verbrechen. |

|
|
| 1938/39 wurde das Schloss von den Nationalsozialisten enteignet und zu einer Euthanasieanstalt umgebaut. Der Wirtschaftshof wurde weitergeführt. Die behinderten Menschen wurden auf andere Anstalten verteilt. Die meisten später in Hartheim ermordet.
Zwischen 1940 und 1944 wurden in Schloss Hartheim nahezu 30.000 Menschen ermordet, die von den Nationalsozialisten als "lebensunwert" klassifiziert wurden. 1944/45 wurden die Einbauten der Euthanasieanstalt abgebaut und versucht, den vorherigen Zustand wieder herzustellen.
Unmittelbar nach dem Krieg war das Schloss Flüchtlingsunterkunft.
1948 wurden Schloss und Landwirtschaft an den OÖ. Landeswohltätigkeitsverein zurückgegeben. Die Situation erlaubte aber nicht, im Schloss wieder mit der Behindertenarbeit zu beginnen.
Nach dem großen Donauhochwasser von 1954 wurden von der Gemeinde Alkoven Hochwassergeschädigte ins Schloss eingewiesen. Seit dieser Zeit wohnten bis zu 30 Mietparteien im Schloss.
1968 waren die Bemühungen des OÖ. Landeswohltätigkeitsvereins um einen Neubeginn in der Behindertenbetreuung erfolgreich: das Institut Hartheim wurde nahe dem Schloss errichtet. Das Institut Hartheim und sein Träger, der OÖ. Landeswohltätigkeitsverein (heute GSI Gesellschaft für soziale Initiativen), waren sich ihrer Verpflichtung bewusst, das Gedenken an die Opfer der NS-Euthanasie wach zu halten und errichteten 1969 im Schloss eine Gedenkstätte. Der OÖ. Landeswohltätigkeitsverein sah das neue Institut als "lebende Sühnestätte für alle Opfer im Schloss Hartheim".
Im Lauf der Jahre verstärkte sich die Überzeugung, dass eine weitere Verwendung des Schlosses als Wohngebäude zu der besonderen Situation des Hauses in Widerspruch stand. Die Initiative des 1995 gegründeten Vereins Schloss Hartheim und der 1997 gefasste Beschluss des Landes Oberösterreich, Schloss Hartheim zu einem Lern- und Gedenkort zu machen, führten 1999 dazu, den Mietern Ersatzwohnungen zu beschaffen und mit der Renovierung und Restaurierung des Schlosses beginnen zu können.
Nach den umfangreichen Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten an Schloss und Wirtschaftsgebäuden (2000 bis 2003) durch die Gemeinnützige GmbH Schloss Hartheim - finanziert durch das Land Oberösterreich und in Teilen durch den Bund - dient das Schloss Hartheim nunmehr als Lern- und Gedenkort, in dem die Gedenkstätte und die Ausstellung zum Thema ?Wert des Lebens? untergebracht sind. |

|
|
| Wir bieten kurze historische Informationen, Anreisehinweise und Kontaktadressen zu den in Deutschland bestehenden Gedenkstätten für Opfer des NS-Regimes |

|
|
| Holocaust and Jewish Resistance Heritage Museum |

|
|
| In diesem Haus verhandelten am 20. Januar 1942 fünfzehn Vertreter der Ministerialbürokratie und der SS über die organisatorische Durchführung der Entscheidung, die Juden Europas in den Osten zu deportieren und zu ermorden. Zum 50. Jahrestag der Konferenz wurde in dem Haus 1992 eine Gedenk- und Bildungsstätte errichtet.
|

|
|
| |

|
|
| Istoreco ist das "Institut für die Geschichte der Resistenza und für Zeitgeschichte in der Provinz Reggio Emilia". |

|
|
| |

|
|
| Die Jülicher Gesellschaft hat sich zur Aufgabe gemacht, dafür Sorge zu tragen, dass das Grauen des Nationalsozialismus niemals vergessen wird. Auch setzt sie sich aktiv für ein Leben verschiedenster Kulturen und Religionen in tolerantem Miteinander ein. Die Jülicher Gesellschaft hat mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger des Jülicher Landes ein Mahnmal zur Erinnerung an die ermordeten Jülicher Bürger jüdischen Glaubens errichtet, und ist Mitveranstalter der jährlichen Jülicher "Jüdische(n) Woche". Auch gibt sie durch Veranstaltungen dem 27. Januar (Gedenktag zur Befreiung des KZ Auschwitz) einen neuen Sinn. |

|
|
| Das "Fort Oberer Kuhberg", errichtet um 1850 als Teil der gewaltigen Bundesfestung Ulm, wurde von November 1933 bis Juli 1935 vom NS-Regime als Konzentrationslager benutzt. Hier waren über 600 politische und weltanschauliche Gegner aus dem Land Württemberg-Hohenzollern eingekerkert. Unter ihnen auch Kurt Schumacher, der Wiederbegründer der SPD in Deutschland.
Das Ulmer KZ war kein Vernichtungslager. Hier ist (noch) keiner der Gefangenen erschlagen, vergast oder verbrannt worden.
Aber das Ulmer KZ war der Anfang einer Entwicklung, die in Auschwitz endete. Hier in Ulm wurden die Gegner des Regimes ihrer Würde beraubt, um sie - zusammen mit ihren Angehörigen und Bekannten - zu willfährigen Instrumenten zu machen. |

|
|
| Die KZ-Gedenkstätte "Laura" dokumentiert die Geschichte des KZ-Außenlagers "Laura", eines Außenkommandos des KZ Buchenwald.
Fröhliches Tal, 07349 Lehesten/ Thüringen OT Schmiedebach
Tel.: 03 66 53 - 2 61 13
|

|
|
| Das die Gedenkstätte beherbergende Direktorenhaus der ?Flachsröste? ist das einzige erhaltene Gebäude eines frühen Konzentrationslagers in Schleswig-Holstein.
Bis zu den Todesmärschen in der Endphase des ?Dritten Reiches? läßt sich in Ahrensbök exemplarisch
ein Bogen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft spannen:
- vom Arbeitsdienst, über
- das Schul- und Bildungssystem,
- die Zwangsarbeit und Rüstungsproduktion
- bis zur Menschenvernichtung.
Dabei werden gesellschaftliche Ursachen und Entwicklungen, die zu dieser Tragödie führten,
deutlich - sowohl für die Region als auch für das ganze Land. |

|
|
| |

|
|
| Etwa sechzig Kilometer nordöstlich von Hannover, in der Lüneburger
Heide, liegt die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Auf dem Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers erinnern Gräber
und Mahnmale an das Leiden und Sterben der Häftlinge und Gefangenen.
Ein Dokumentationszentrum informiert über die Geschichte der Opfer
und des Lagers.
|

|
|
| Das Konzentrationslager Breitenau wurde am 15. Juni 1933 eingerichtet. In Breitenau waren in der Zeit von Juni 1933 bis März 1934 470 politische Gefangene inhaftiert. Ähnlich wie die anderen frühen KZs war auch Breitenau kein Vernichtungslager, sondern ein Lager, in dem politische Gegner gedemütigt, gequält und eingeschüchtert wurden. Durch hartes Arbeiten, Essens-entzug, Schikanen und Mißhandlungen sollten die Gefangenen dahin gebracht werden, sich nach der Entlassung aus dem Lager bedingungslos unterzuordnen. Ihnen sollte jegliche Kraft und jeglicher Mut genommen werden, sich weiterhin gegen das Nazi-Regime aufzulehnen. Das Konzentrationslager Breitenau wurde im März 1934 aufgelöst, und auch andere frühe KZs wurden nach und nach geschlossen. Bald darauf wurde jedoch mit dem Aufbau eines neuen, größeren und noch schrecklicheren Konzentrationslagersystems unter der Leitung der SS begonnen.
|

|
|
| |

|
|
| |

|
|
| Die Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten "Hermann Göring" wurde am 15. Juli 1937 gegründet. Im Zuge der Kriegsvorbereitungen sollten die Eisenerze des Salzgitter-Gebietes in großem Umfang gefördert und zu Rüstungsgütern verarbeitet werden. Für den Bau der Industrieanlagen in der landwirtschaftlich geprägten Region wurden Zehntausende von Arbeitskräften aus dem In- und Ausland angeworben und provisorisch in Barackenlagern untergebracht. Bereits zwei Jahre nach Baubeginn wurden die ersten beiden Hochöfen in Betrieb genommen. Bald zählten die Reichswerke zu den modernsten und größten Rüstungsbetrieben des "Dritten Reiches".
Als Mittelpunkt der neuen Industrieregion entwarfen die Stadtplaner eine "nationalsozialistische Musterstadt". Doch Arbeitskräfte- und Materialmangel machten das großangelegte Bauvorhaben nur teilweise realisierbar. Selbst nachdem 28 Gemeinden am 1. April 1942 zur Stadt Salzgitter zusammengeschlossen wurden, blieb die Stadt lediglich ein Anhängsel der Reichswerke und behielt den Charakter eines Provisoriums.
Nach Kriegsbeginn setzten die Reichswerke Kriegsgefangene und Deportierte aus den besetzten Gebieten ein, um die Rüstungsproduktion zu sichern. Als die SS ab 1942 Außenkommandos der großen KZ-Stammlager bei kriegswichtigen Unternehmen errichtete, entstanden auch im Salzgitter-Gebiet drei Außenlager des KZ Neuengamme bei Hamburg. Propagandaminister Goebbels prägte hierfür den Begriff der "Vernichtung durch Arbeit".
Im Salzgittergebiet befreiten die Alliierten im April 1945 ungefähr 40.000 Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und ausländische Arbeitskräfte - mehr als die Hälfte der Gesamtbelegschaft der Reichswerke. |

|
|
| KZ-Gedenkstätte und Zeitgeschichtemuseum Ebensee - In einem alten Schulgebäude (Baudatum 1790) im Ortszentrum der Marktgemeinde Ebensee (unmittelbar neben der kath. Pfarrkirche) befindet sich die erste umfassende Dauerausstellung zur österreichischen Zeitgeschichte.
In drei nach modernen museologischen Standards gestalteten Museumsräumen wird die politische Geschichte Österreichs von 1918 bis 1955 dokumentiert. Es werden vor allem regionalgeschichtliche Quellen gezeigt, die jedoch stets im Bezug zur gesamtösterreichischen Entwicklung stehen. |